Mariame Clément

Inszenierung, Regie 
Mariame Clément
Nach dem Studium der Literatur und Kunstgeschichte an der École Normale Supérieure in ihrer Heimatstadt Paris zog Mariame Clément zunächst in die USA, dann nach Berlin, um über die persische Miniaturmalerei des Mittelalters zu promovieren. 2003 erhielt sie den 3. Preis beim Europäischen Opernregiepreis (Camerata Nuova/Opera Europa). Ihre erste Regie, „Il Signor Bruschino“/„Gianni Schicchi“ mit Bühne und Kostüm von Julia Hansen führte sie 2004 nach Lausanne. Ihre zweite Produktion – Rossinis „Die Reise nach Reims“ in Bern, Oviedo und Tel-Aviv – wurde 2011 in Antwerpen unter der Leitung von Alberto Zedda wiederaufgenommen, mit dem sie 2015 auch Rossinis „Armida“ in Antwerpen auf die Bühne brachte. Seit ihrem Debut wirkte sie unter anderem in Athen („Le Comte Ory“), Bern („La Traviata“, „Der Barbier von Sevilla“, „La Bohème“), Nancy („Rigoletto“), Strasbourg („La Belle Hélène“, „Werther“, „Platée“, „Der Rosenkavalier“, „Die Zauberflöte“, „La Calisto“), Antwerpen/Gent („Giasone“, „Agrippina“), am Theater an der Wien („Castor et Pollux“ und „The Fairy Queen“, beide Male unter der Leitung von Christophe Rousset), in Graz („Faust“, „Die Zauberflöte“), in Dortmund („Die Hochzeit des Figaro“), in Nürnberg („Platée“, „Die Hochzeit ees Figaro“), in Glyndebourne („Don Pasquale“, „Poliuto“), an der Opéra national de Paris („Hänsel und Gretel“), in Essen („Le Grand Macabre“, „Salome“), in Covent Garden („L‘Étoile“), und am Théâtre des Champs-Élysées („Die Rückkehr des Odysseus“). 2014 inszenierte sie in Toulouse die Uraufführung von Philippe Hurels „Les Pigeons d‘argile“. 2016 war ihre Produktion von Wagners „Das Liebesverbot“ an der Opéra national du Rhin die französische Erstaufführung dieses Werks. Ihre nächsten Projekte führen sie unter anderem nach Santiago, Strasbourg, Dresden, Bregenz, Glyndebourne und Genf.

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In dieser Spielzeit:

Die Rückkehr des Odysseus - Il ritorno d'Ulisse in patria: (Inszenierung)

Ab September präsentiert sich das Staatstheater Nürnberg unter der kommenden Intendanz von Jens-Daniel Herzog im neuen Gewand.

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