Hitler im Opernhaus

Samstag, 30.06.2018 von 14:00 - 15:30 Uhr, Opernhaus
In Kooperartion mit:
Sonderführung durch das Opernhaus zur Ausstellung "Hitler.Macht.Oper" im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Begleitend zur Ausstellung „HITLER.MACHT.OPER – Propaganda und Musiktheater in Nürnberg“ im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, die sich mit Geschichte, Funktion und Wirkungsweise des Musiktheaters im Nationalsozialismus in Nürnberg auseinandersetzt, führt die Sonderführung „Hitler in der Oper“ durch das Nürnberger Opernhaus.

1905 als damals modernstes Opernhaus Europas eröffnet, wurde das Nürnberger Opernhaus seit den Reichsparteitagen zum zentralen Ort nationalsozialistischer Propaganda: 1934/35 wurde es auf Wunsch und nach Maßgabe von Adolf Hitler umgebaut und erhielt es Sondermittel um im Sinne der NS-Ästhetik mustergültige Inszenierungen u.a. der „Meistersinger von Nürnberg“ herauszubringen. Am 31. August 1944 fand mit einer Aufführung der „Götterdämmerung“ die letzte Vorstellung statt. Am 25. Januar 1945 wurde schließlich das Opernhaus durch die Luftangriffe der Alliierten beschädigt. Die Sonderführung geht den immer noch sichtbaren aber auch unsichtbaren Spuren der NS-Zeit im Opernhaus nach und eignet sich sowohl zur Vor- als auch Nachbereitung des Ausstellungsbesuches im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände.

Treffpunkt für die Führungen ist die Kassenhalle im Opernhaus.
Die Sonderführungen sind nicht barrierefrei. ... [mehr]

Besetzung

Für diese Produktion liegen keine Besetzungsdaten vor.

Ab September präsentiert sich das Staatstheater Nürnberg unter der kommenden Intendanz von Jens-Daniel Herzog im neuen Gewand.

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