Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

Alice im Wun­der­land

Musikalisches Schauspiel für Erwachsene nach Lewis Carroll

Regie: Ensemble mit: Janning Kahnert, Paula Pohlus

Dienstag, 26.03.2024

19.30 Uhr

Schauspielhaus

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von Johanna Wehner, Vera Mohrs und Kostia Rapoport

Durch ein Loch in der Erde gerät Alice in eine wundersame Welt. Doch das weiße Kaninchen, der Märzhase, der verrückte Hutmacher, die Grinsekatze, die Herzkönigin – sie alle sind bei weitem nicht so niedlich, wie man denkt. Die Bewohner*innen des Wunderlands reagieren alles andere als freundlich auf Alice’ Anwesenheit und die Regeln und Gesetze dieser Welt sind einfach nicht zu durchschauen.

Johanna Wehners Textpartitur und Regie sowie Vera Mohrs’ und Kostia Rapoports Musik saugen Alice und das Publikum zwischen zauberhaft sphärischen Klängen und bedrohlichen Rhythmen in ein System, das so zwingend wie unlogisch ist, und aus dem kein Entrinnen möglich scheint.

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Musikalische Leitung und Komposition

Regie: Ensemble mit

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Termine und Besetzung

Besetzung am 26.03.2024

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Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„(Ein) Ergebnis, das den riesigen Premierenapplaus am Wochenende mehr als verdient hat. Wehner hat das Märchen, wenn man so will, skelettiert und sich sehr clever die Stränge herausgenommen, in denen die Figuren (…) der kleinen Alice selbstherrlich über den Mund fahren und jeden Satz, jedes Wort sofort in Frage stellen, bis keine Aussage mehr übrigbleibt. (…) Schön, wie das dann immer wieder nicht nur gesprochen, sondern streng rhythmisiert wird, raffinierte Sprachartistik, die Vera Mohrs und Kostia Rapoport als Musiker mit ihren Kompositionen untermalen, aufgreifen und aktiv gestalten. Ein bisschen poppig, ein bisschen schwermütig, mitunter als schmissig-massive Nummer.“

Wolf Ebersberger Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

V - Das Studimagazin

„Text, Musik und Spiel greifen als wundervolle Gesamtkomposition ineinander. Alles ist perfekt getaktet, bis hin zum kleinsten Innehalten, sodass sich der Abend anfühlt wie eine Sinfonie aus Sprache, Klang und Absurdität. Hut ab: eine bewundernswerte Leistung.“

Svenja Plannerer, V - Das Studimagazin

nachtkritik.de

„Ein dystopisches Exit-Game, das (…) Spaß macht. (…) Janning Kahnert spielt mit Bravour einen konfusen Hutmacher, Annette Büschelberger ist die schnöde Kopf-Ab-Königin und Justus Pfannkuch überzeugt als gehetzter Duracell-Hase. (…) Dazu haben Vera Mohrs und Kostia Rapoport einen stimmigen Soundtrack geschrieben, der wie eine Mischung aus avantgardistischem Elektro-Pop und einer Anmutung von Kurt Weill klingt. (…) So ist der ausgiebig beklatschte Abend eine lohnende, kurzweilige und hintersinnige Denksport-Aufgabe.“

Wolfgang Reitzammer, nachtkritik.de

Kulturaspekte

„Geniale Kompositionen (von) Kostia Rapoport und Vera Mohrs, die beide auch für die musikalische Untermalung auf der Bühne sorgten. (...) Ein wortgewaltiges Spektakel, welches das Unlogische so logisch erscheinen lässt, dass auf den ersten Blick kaum Fragen offen bleiben. (...) Die Wirkung des Stückes wird allein durch das Vorhalten von Spiegeln erzielt und das nachhaltig – denn wir alle sollten einmal darüber nachdenken, wie wir kommunizieren, was wir voraussetzen und von anderen erwarten.“

ab, Kulturaspekte

Donaukurier

„Das Ensemble glänzt in dieser ausgenüchterten „Alice im Wunderland“ mit prächtigem Selbstdarstellungswert und setzt sich wunderbar in Szene. Es performt mit einer Coolness und einem Charisma, welche diese kurzweilige Rhetorik der Ratlosigkeit sexy macht. (...) Songs und Sounds chillen durch den Abend – hochkulturelle Pop-Chansons vom Feinsten. (...) Eine feine Mixtur mit unaufdringlichem Tiefgang.“

Roland H. Dippel, Donaukurier

Der Opernfreund

„Sprache und Musik vertragen sich sehr gut – zumal dann, wenn es das wahrlich musikalische, also musikdurchtränkte, -akzentuierte, -begleitete und überhöhte Schauspiel mit Mohrs und Rapoport zu tun hat.“

Frank Piontek, Der Opernfreund

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