Staatstheater Nürnberg

Oper

Jeff Martin

Jeff Martin

Sänger*in (Gast)

Tenor

Der amerikanische Tenor Jeff Martin hat sich als äußerst vielseitiger Sänger sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertbereich etabliert. Mit seiner Vielsprachigkeit und seinem breiten Repertoire hat er auf unterschiedlichsten Gebieten Erfolge gefeiert, von Bachs Passionen bis zu Opern des 20. und 21. Jahrhunderts.

In den letzten Jahren arbeitete er mit Regisseuren wie Dmitri Tscherniakow („Lady Macbeth von Mzensk“/Lyon), David Bösch („Die Gezeichneten“/Lyon), Yoshi Oida („Peter Grimes“/Lyon), John Fulljames („Benjamin, dernière nuit“/Lyon), Stephen Lawless („Der Rosenkavalier“/Bolschoi Theater) und Keith Warner („Wahnfried“/Karlsruhe).

In Zusammenarbeit mit den Dirigenten Kazushi Ono, Peter Rundel, Bernhard Kontarsky, Alejo Perez, Arthur Fagan, Friedemann Layer und John Nelson erarbeitete Jeff Martin Partien wie Mime und Loge („Der Ring des Nibelungen“), David („Die Meistersinger von Nürnberg“), Herodes („Salome“), Hauptmann („Wozzeck“) und den Evangelisten in der Matthäus-Passion.
Als Spezialist für zeitgenössische Musik wurde Jeff Martin seit September 2015 mit Partien in vier großen Opern-Uraufführungen betraut: 1. Inquisitor in „Giordano Bruno“ von Francesco Filidei (T&M Paris, Rundel/Gindt), Bertolt Brecht in „Benjamin, dernière nuit“ von Michel Tabachnik (Opéra de Lyon, Kontarsky/Fulljames), „Paradis“ von Nana Forte (Landestheater Bregenz, Lack/Pison) und Houston Chamberlain in „Wahnfried“ von Avner Dorman (Badisches Staatstheater Karlsruhe, Brown/Warner).

Nach seinem Studium in Princeton und Cincinnati begann Jeff Martin seine europäische Karriere in Deutschland. Fortlaufend arbeitet er an der Erweiterung seines vielfältigen Repertoires. Er trat in zahlreichen großen Opern- und Konzerthäusern auf, so im Bolschoi Theater Moskau, der Opéra de Lyon, der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Stuttgart, der Semperoper Dresden, der Hamburger Staatsoper, der Oper Köln, der Opéra national du Rhin Straßburg, der Kathedrale Notre-Dame, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Dortmund und im Nationaltheater Mannheim.

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