Staatstheater Nürnberg
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Fight (for) Independence

Unabhängigkeit! Selbstbestimmung! Das klingt nach Befreiung und historischem Fortschritt und ist doch oft verbunden mit Ab- und Ausgrenzung, mit Populismus und Renationalisierung. Was bedeutet Unabhängigkeit heute, wofür und von wem? Gilt es, dafür oder dagegen zu kämpfen? Wie wirkt der Kolonialismus, Ursache historischer Unabhängigkeitsbewegungen, bis heute fort? Ist Unabhängigkeit in einer globalisierten Welt überhaupt möglich? Für ein veritables Großprojekt zu diesen Fragen schließt sich das Staatstheater mit der Costa Compagnie aus Berlin und dem Oldenburgischen Staatstheater zusammen und bricht von diesem Dreieck aus in zwei europäische und zwei afrikanische Länder auf um dem verlockenden, aber auch zweifelhaften Ruf nach "Independence" zu folgen – und dabei Perspektiven auf das Thema zu diversifizieren und Narrative zu dekolonisieren. Entlang des Recherchepfades entstehen dabei zwei Theaterproduktionen an den beteiligten Staatstheatern, eine Spiegelung der Recherche in Netz und Virtual Reality, sowie eine choreografische Arbeit im Kunst-Kontext. Die Arbeiten werden – teils gemeinsam als Double Feature – auf Tour gehen. So bringen wir „Independence for All“ unmittelbar nach den Nürnberger Vorstellungen nach Berlin ans Ballhaus Ost. Ab der Oldenburger Premiere von „Independence for You“ spielen wir 2020 beide Stücke im Doppelpack – in Oldenburg, Berlin und natürlich auch in Nürnberg.

www.fightforindependence.cc

„Fight (For) Independence“ ist ein Projekt von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater, sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. Supported by INVR.SPACE Berlin.

Die Produktionen:

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0180-1-344-276

(Festnetz 3,9 ct/Min, Mobilfunk bis 42 ct/Min)

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