Schauspiel
Der Prozess
Regie: Laura Linnenbaum
Samstag, 29.05.2027
19.30 Uhr
Schauspielhaus
Abo I
Stellen Sie sich vor, Sie wachen auf und zwei Männer nehmen Sie fest. Es ist nicht klar, für was Sie angeklagt werden, was Ihr eigentliches Vergehen ist. Sie versuchen Zugang zum Gericht zu finden, eine Möglichkeit sich zu verteidigen (für was eigentlich?), einen regulären Prozess zu erhalten – doch es bleibt Ihnen alles verwehrt. Aussagen, Begegnungen, Orte, Hoffnungen – alles widerspricht sich, bleibt diffus, unberechen- und vor allem undurchschaubar.
Was nach einem grotesken Albtraum klingt, wurde von Franz Kafka 1915 in dem unvollendeten Roman „Der Prozess“ festgehalten: die Intransparenz und Willkür eines Staates und seiner Bürokratie, in dem die eigene Existenz und die damit einhergehenden Rechte stets verhandel- und wandelbar bleiben. Die Frage nach der Verwundbarkeit des gläsernen Menschen und unseres Rechtsstaats ist brisanter denn je: Sind Menschenrechte und Völkerrecht noch die gemeinsamen Nenner, auf die wir uns einigen können?
Regie
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- Di, 04.05.2027, 19.30 Uhr
- Sa, 15.05.2027, 19.30 Uhr
- Fr, 21.05.2027, 19.30 Uhr
- Sa, 29.05.2027, 19.30 Uhr
Informationen zum Kartenvorverkauf
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