
Oper
Turandot
Oper von Giacomo Puccini
Freitag, 30.01.2026
19.00 - 21.30 Uhr
Vorstellung
18.30 Uhr Einführung
Opernhaus
Abo W, Abo W1, Abo W2
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi und Friedrich Schiller
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Mit freundlicher Unterstützung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg
Potenzielle Ehemänner hält sich Turandot vom Leib, indem sie den Anwärtern Rätsel stellt, die sie nicht lösen können. Doch nun hat Calaf scheinbar mühelos die drei Fragen beantwortet und hält um die Hand der unnahbaren Prinzessin an. Und jetzt?
Über diese Frage ist Giacomo Puccini verstorben und hat seine Oper unvollendet hinterlassen. Nichtsdestotrotz ist „Turandot“ bis heute eines seiner beliebtesten Werke, in dem er sich einmal mehr als virtuoser Spieler auf der Klaviatur der Gefühle erweist. Ob sich Turandot der Liebe des leidenschaftlichen Calafs entziehen kann, beantwortet in Nürnberg die Regisseurin Kateryna Sokolova.
Team
Musikalische Leitung
Regie
Bühne
Kostüme
Chorleitung
Chorleitung Kinderchor
Choreografie
Lichtdesign
Dramaturgie
Termine und Besetzung
Besetzung am 30.01.2026
Tagesaktuelles Dirigat
Altoum, Kaiser
Turandot, seine Tochter
Turandot-Double
Calaf
Timur, sein Vater
Liù
Ping
Pang
Pong
Mandarin
Orchester
Chor des Staatstheater Nürnberg
Chor
Kinderopernchor des Staatstheater Nürnberg
Kinderchor
Januar 2026
- Mo, 19.01.2026, 18.15 Uhr
- Sa, 24.01.2026, 19.30 Uhr
- Di, 27.01.2026, 19.00 Uhr
- Fr, 30.01.2026, 19.00 Uhr
Februar 2026
März 2026
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Fotos
FOTO(S) © Pedro Malinowski
Pressestimmen
Bayerischer Rundfunk
„Großen Applaus haben in jedem Fall die Kostümabteilung und die Bühnentechnik verdient, die das altpersische Märchen in ganz großem Maßstab augenfällig machten. (...) Unter den Solisten überzeugte Emily Newton als kühl-verunsicherte, empfindsame Turandot durch ihre gewohnt intensive Präsenz. (...) Chloë Morgan begeisterte das Premierenpublikum als Liù mit ihrer Innigkeit und Wärme und machte damit den Kontrast zur fernöstlichen Eisprinzessin Turandot jederzeit nachvollziehbar. Insgesamt eine imposante Kraftanstrengung des Staatstheaters Nürnberg: Oper geht also auch als Eheberatung, und die dürfte quer durch die Jahrhunderte gefragt sein.“
Peter Jungblut, Bayerischer Rundfunk
Süddeutsche Zeitung
„In den besten Momenten klingt die Nürnberger Staatsphilharmonie (...) voll, warm, glitzernd, mit Gespür für die mosaikhafte Partitur, die Spieldosen-Chinoiserie und spätromantische Klänge mit modernistischen Spitzen durchsetzt. (...) Im 'Signore, ascolta' liefert sie [Chloe Morgan] leise Höhepunkte, die verdienten Szenenapplaus provozieren. (...) Auch das dynamisch agierende Minister-Trio ist glänzend besetzt mit Demian Matushevskyi, Sergei Nikolaev und Martin Platz. Das spricht fürs Haus. (...) Emily Newton als Turandot enttäuscht nicht. Die Sopranistin beweist in „In questa reggia“ konzentrierte Energie und leuchtende Fülle. Eine Königin durch und durch.“
Paul Schäufele, SZ
Münchner Merkur
„Sokolova gelingt quasi über Bande eine Psychologisierung der Hauptfigur, die in anderen Aufführungen Flachrelief bleibt. Eine eigentümliche Mixtur aus Realismus, (Alb-)Traum, Märchen und Historiendrama, dies mit szenischer Fantasie umgesetzt. Emily Newton singt die Killerhauptpartie mit klug kontrollierter Soprankraft. Kein Ton bricht aus, alles ist Gestaltung, kein Imponiergehabe. (...) Croonenbroeck ist auf der zügigen Seite unterwegs, dem Ensemble inklusive plastisch und präzise singendem Chor ist er ein exzellenter Lotse.“
Markus Thiel, Münchner Merkur
Nürnberger Nachrichten
„Die Exotismen und düsteren Aspekte wirken wie ein Menetekel in Puccinis letzter Komposition. Darin erlebt man die sonst oft als grausam diffamierte Turandot aus neuer Perspektive. So oder so: das lässt nicht kalt, das reißt mit. Das Premierenpublikum war begeistert und spendete geradezu enthusiastischen Beifall.“
Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten
O-Ton
„Mit einem außergewöhnlichen Sängerensemble besticht das Staatstheater Nürnberg an diesem Abend und macht die Aufführung zu einem besonderen Erlebnis. Allen voran Emily Newton (...) überzeugt schauspielerisch und gesanglich in jeder Facette ihrer Partie. (...) Auch musikalisch ist der Abend auf höchstem Niveau. Die Staatsphilharmonie Nürnberg verdient größtes Lob für ihr mitreißendes und präzises Spiel.“
Andreas H. Hölscher, O-Ton
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