Schauspiel
Orestie
Regie: Stephan Kimmig
Sonntag, 28.06.2026
18.00 - 21.05 Uhr
mit einer Pause
Vorstellung
17.30 Uhr Einführung
Schauspielhaus
Abo D
Deutsch von Ulrike Syha
Einer der ältesten Stoffe des Theaters, ein Fest des Schauspiels, die größte Tragödie der Geschichte: Die verzweifelte Klytämnestra ermordet ihren Mann Agamemnon, der die gemeinsame Tochter Iphigenie geopfert hatte – und wird dann selbst von ihrem Sohn Orest umgebracht, der seinen Vater rächt. Eine endlose Generationenfolge der Gewalt einer verfluchten Familie in der sehr heutigen, zugänglichen Sprache des Autors des Erfolgsstückes „Die Ärztin“.
Regie
Bühne
Kostüme
Dramaturgie
Musik
Licht
Besetzung am 28.06.2026
Agamemnon, Ägisth
Klytämnestra
Orest
Elektra
Kassandra / Athene, Iphigenie
Ärztin
Menelaus / Clissa
Kalchas, Gerichtsschreiber
Juni 2026
- Sa, 13.06.2026, 19.00 Uhr
- So, 21.06.2026, 18.00 Uhr
- Do, 25.06.2026, 19.00 Uhr
- So, 28.06.2026, 18.00 Uhr
Juli 2026
Informationen zum Kartenvorverkauf
„Furios, beklemmend und hochaktuell: Mit Robert Ickes radikaler Neufassung der ‚Orestie‘ gelingt dem Schauspiel Nürnberg ein packender Theaterabend über Krieg, Rache und gesellschaftliche Gewaltspiralen. Stephan Kimmigs Inszenierung trifft den Nerv einer verunsicherten Gegenwart. (...) Es wurde ein spannender, hochgradig brisanter und furioser Theaterabend. Netflix-Perfektion.“
Roland Dippel, Donaukurier
„Eine Glanzleistung des Ensembles. (...) Das hat, wie Kimmig diesen Text mit einem hoch konzentrierten Ensemble inszeniert, alles Stil und Perfektion (...).“
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten
„Stephan Kimmig bringt am Staatstheater Nürnberg die ‚Orestie‘ von Aischylos in der Neubearbeitung von Robert Icke als beklemmendes Familiendrama auf die Bühne (...) ruhig, konzentriert und schonungslos. (...) Robert Ickes Neufassung von Aischylosʼ „Die Orestie“, 2015 in London uraufgeführt, legt den Finger in die Wunde. Sie hinterfragt, was der griechische Dichter im ersten, „Agamemnon“ betitelten Teil seiner Tragödientrilogie als gegeben voraussetzt. Was bedeutet es wirklich, sein Kind für die Staatsräson zu opfern?“
Florian Welle, Süddeutsche Zeitung
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