Schauspiel
Heulen mit den Wölfen
Regie: Ron Zimmering
Sonntag, 03.05.2026
18.00 - 19.45 Uhr
Vorstellung
17.30 Uhr Einführung
anschl. Publikumsgespräch mit Buchautor Bernd Siegler
Kammerspiele
Abo K11
In Kooperation mit dem 1. FC Nürnberg
mit freundlicher Erlaubnis des Verlags starfruit publications
Uraufführung
1933 erhält Franz Anton Salomon einen Brief vom 1. FC Nürnberg, in dem ihm mitgeteilt wird, dass er aufgrund seines jüdischen Glaubens aus dem Verein ausgeschlossen ist. Und ausgerechnet dieses Dokument trug er auf seiner mehrjährigen Flucht bis in die USA bei sich – wie sehr muss ihn der Ausschluss getroffen haben?
Salomons Geschichte ist eine von 142 Biografien jüdischer Mitglieder, denen die Publikation „Heulen mit den Wölfen“ von Bernd Siegler gewidmet ist. Vor diesem Hintergrund entsteht in der Regie von Ron Zimmering ein Kaleidoskop aktueller Fragestellungen: Warum ist mein Verein mein Verein? Wie und weshalb wirkt Fußball identitätsstiftend und damit gleichermaßen ausschließend? Denn längst wirkt Fußball in den Diskursen, die er anstößt, weit über das Sportliche hinaus: Wer welche Nationalität wieso hat, die Hymne mitsingt, homosexuell ist, in der Fankurve stehen darf, usw., wird öffentlich diskutiert.
Fans, Fußballerinnen, Expertinnen, Vereinsmitglieder und 1. FCN-Kenner*innen bringen in dieser Inszenierung das Runde ins Eckige, in diesem Fall nämlich: auf die Bühne!
Regie
Autorin
Bühne
Kostüme
Dramaturgie
Musik
Video
Besetzung am 03.05.2026
April 2026
Mai 2026
- So, 03.05.2026, 18.00 Uhr
- Mi, 13.05.2026, 19.30 Uhr
- Sa, 30.05.2026, 19.30 Uhr
Informationen zum Kartenvorverkauf
„Fußball auf der Bühne des Staatstheaters Nürnberg, die Uraufführung am Sonntag, 19. April, war ein großes Ereignis in den Kammerspielen. Bewegend, berührend, nie belehrend, eindringlich und sehr erhellend. (...) Sie spielen keine Rollen, sie spielen: sich selbst, als Experten des Alltags, von dem Fußball ein Teil ist. Und sie machen das großartig. Beim Fußball würde man sagen: Sie gewinnen mit ihrem Spiel die Herzen des Publikums.“
Hans Böller, Nürnberger Nachrichten
„Dem Abend merkte man deutlich an: Hier sind Menschen versammelt, die es gewohnt sind, mitgerissen zu werden und Stimmung zu machen, aber man spürt auch den Mut, sich anrühren zu lassen und sich auf die leisen zwischenmenschlichen Töne zu achten. Während des tosenden Schlussapplauses mit Standing Ovations hatten Menschen vor und auf der Bühne Tränen in den Augen – Freudentränen und Tränen der Rührung über das, was miteinander an so einem Theaterabend passieren kann, wenn Menschen sich verletzlich zeigen. (...) Insgesamt handelt es sich bei Heulen mit den Wölfen um ein großartiges Theaterstück, welches dringend zu empfehlen ist – nicht nur für Fußball-Fans, sondern für alle, für die die Demokratie mehr als eine Utopie ist.“
Ute Radler, Rezensöhnchen
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