Staatstheater Nürnberg
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Oper

La Ce­ne­ren­to­la (Das Aschen­put­tel)

Oper von Gioacchino Rossini

Samstag, 03.06.2023

19.30 - 22.20 Uhr

Premiere

Opernhaus

Abo P

header La-Cenerentola-337 c LudwigOlah

Libretto von Jacopo Ferretti

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Die Aufregung in der Damenwelt ist beträchtlich, denn die beste Partie des Landes ist auf dem Heiratsmarkt. In einem Casting soll sich Prinz Ramiro für eine Gattin entscheiden. Clorinda und Tisbe, die schönen und zickigen Töchter des Bankrotteurs Don Magnifico, bereiten sich auf den großen Tag vor, sekundiert von ihrer gutherzigen Halbschwester, der Patchwork-Verliererin Angelina. Der bescheidene Prinz aber tauscht die Rollen mit seinem großkotzigen Diener Dandini und sucht nach inneren Werten, sodass das Aschenputtel schließlich alle Bewerberinnen überholt. Doch wie viel Sein ist in einer Welt erlaubt, in der Schein das oberste Gesetz ist?

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Termine und Besetzung

Besetzung am 03.06.2023

Tagesaktuelles Dirigat

Don Ramiro, Prinz von Salerno

Dandini, sein Kammerdiener

Don Magnifico

Tisbe

Clorinda

Angelina (La Cenerentola)

Alidoro

Orchester

Herrenchor

Statisterie

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FOTO(S) © Ludwig Olah
Pressestimmen
BR Klassik

„Hier erlebt man Ensembletheater vom Feinsten. (...) Ein Opernabend, bei dem sich die Sängerinnen und Sänger gekonnt die Bälle zuspielen und beweisen, dass es bei Rossini eben nicht allein mit dem Singen getan ist, sondern man eben auch gut spielen muss, damit diese oft ins Klischee abrutschende Komödie funktioniert. (...) Dirigent Björn Huestege hat selbst beiden verzwickten Ensembles die Zügel fest im Griff, (...) das Geschehen bleibt stets im Fluss.“

Tobias Hell, BR Klassik

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Glogers Inszenierung hat großen Charme, ist mit intelligentem Witz und beherzter Ernsthaftigkeit perfekt ausbalanciert - und riss das Publikum am Ende zu Beifallsstürmen hin. Dazu sorgte Björn Huestege im Orchestergraben mit der Staatsphilharmonie Nürnberg für die zu diesem Komponisten passende Temporasanz und Crescendo-Dynamik. (...) „Sergei Nikolaev hat als Ramiro nicht nur alle vorzüglichen Eigenschaften eines Tenore di grazia für diese Partie, er vermittelt seine Emotionen genauso berührend aufrichtig wie Corinna Scheurle. (...) Gerade dieses eigenproduzierte Rossini-Juwel unterstreicht die Bedeutung des Staatstheaters für die Stadtgesellschaft.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

O-Ton

„So haben alle Darsteller auf der Bühne große Freude an dem Stück und spielen mit herzerfrischendem komödiantischem Gestus. (...) Björn Huestege ist an diesem Abend in seinem Element, er leitet die Staatsphilharmonie Nürnberg mit viel Verve und Lebensfreude. (...) eine bemerkenswerte und in allen Punkten überzeugende Inszenierung. So aktuell kann eine über 200 Jahre alte Oper sein.“

Andreas H. Hölscher, O-Ton

Süddeutsche Zeitung

„Echt lustig und schauspielerisch brillant: Rossinis "La Cenerentola" am Staatstheater Nürnberg. (...) Jan Philipp Gloger (...) beweist mit dem Ensemble der Nürnberger Opernabteilung, dass Sängerinnen und Sänger sehr wohl auch sehr gut schauspielen können; diese Erkenntnis ist natürlich alles andere als neu, aber selten trifft sie einen so umfassend wie hier bei Rossinis ‚La Cenerentola‘ (...) Der Kern von Glogers schauspielerischer Präzisionsarbeit liegt im Dreieck Prinz, Cenerentola und deren Stiefvater Don Magnifico.“

Egbert Tholl, Süddeutsche Zeitung

Donaukurier

„Stars sind diesmal der (echte) Prinz und die Staatsphilharmonie Nürnberg. Was diese an liebevollen Holzbläser-Kantilenen, Streicher-Rasen und Blech-Punkten vorführt, hat allerhöchste Rossini-Kompetenz. Eine fetzige bis schöne italienische Opernnacht.“

Roland H. Dippel, Donaukurier

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