Staatstheater Nürnberg
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Oper

Die Frau ohne Schat­ten

Oper von Richard Strauss

Sonntag, 04.12.2022

17.00 - 21.00 Uhr

mit zwei Pausen

Vorstellung

16.30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo U

FoS header

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Liveübertragung der Premiere auf BR Klassik

Live aus dem Staatstheater Nürnberg auf BR-KLASSIK

Zwei Paare aus sehr unterschiedlichen Welten sind auf der Suche nach ihrer Liebe. Der Kaiser hat eine Prinzessin aus der Geisterwelt zu seiner Kaiserin gemacht und lenkt sich nun mit Jagd und Vergnügungen davon ab, dass er nicht mit ihr schlafen kann. Die Färberin hat mit Barak den gutmütigsten Ehemann, der sich denken lässt, aber er ist so freundlich und verständnisvoll, dass sie wütend wird und jedes Begehren verliert. Zwei Paare, die keine Kinder bekommen, weil sie noch gar nicht wissen, was ihre Beziehung überhaupt sein soll. Ein musikalisches Märchen, eine psychologische Studie zwischen „Zauberflöte“ und Sigmund Freud, eine Reise ins Innere der Liebe, die in eine Welt voller Fragen führt.

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Team

Musikalische Leitung

Regie

Bühne

Mitarbeit Bühne

Kostüme

Licht

Chorleitung

Einstudierung Kinderchor

Video

Dramaturgie

Termine und Besetzung

Besetzung am 04.12.2022

Tagesaktuelle Dirigat

Der Kaiser

Die Kaiserin

Die Amme

Barak

Färberin, sein Weib

Der Geisterbote

Ein Hüter der Schwelle des Tempels

Die Erscheinung eines Jünglings

Die Stimme des Falken

Eine Stimme von oben

Der Einäugige

Der Einarmige

Der Bucklige

Orchester

Chor

Kinderchor

Statisterie

Kinderstatisterie

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Fotos
FOTO(S) © Pedro Malinowski
Pressestimmen
Süddeutsche Zeitung

„Was Joana Mallwitz mit der Staatsphilharmonie Nürnberg an Farben und Effekten erarbeitet hat, ist wahrlich staunenswert. Ob großer Streicherglanz, auch in den Soli, oder mächtige Blechbläser-Grundierung für die Geister-Welt Keikobads, des Vaters der Kaiserin: das eher seltene Leise wie das überbordend Laute in der ambitioniertesten und üppigsten Opern-Partitur von Richard Strauss gelangen gleichermaßen gut.“

Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung

Nürnberger Nachrichten

„Die komplexe, zwischen den Sphären der Geisterwelt und irdischen Abgründen changierende Musik, die auf wenigen Leitmotiven aufbaut, diese aber höchst kunstvoll zu großartigen Steigerungen, charaktervollen Stimmungsbildern und kammermusikalischen Preziosen verwebt, war in Nürnberg wohl kaum jemals in einer solchen Klangbrillanz zu erleben wie unter der Leitung von GMD Joana Mallwitz. Auch mit der Inszenierung der „Frau ohne Schatten“ beweist das Staatstheater Nürnberg, welches Potenzial es hat. Immerhin ist Staatsintendant und Operndirektor Jens-Daniel Herzog (…) ein Regisseur von großem Renommee. Herzog gelingt es, aus der verzopften Märchenhandlung ein streckenweise fesselndes Psychogramm zweier scheiternder Paarbeziehungen zu destillieren.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

Bayerischer Rundfunk

„Der Jubel am Ende war angesichts des schwierigen Themas (…) groß: Er galt wohl auch der Tatsache, dass hier ein Haus personell an seine Grenzen ging, etwas wagte. Und dafür gebührt dem Staatstheater Nürnberg ohne Zweifel Anerkennung.“

Peter Jungblut, BR 24

O-Ton

„Es ist Jens-Daniel Herzog durchaus gelungen, die Metaphern des Unsagbaren als Geschichte auf die Bühne zu bringen und auch den durchaus sperrigen Inhalt transparent und verständlich zu zeigen. Das Publikum feiert nach gut vier Stunden Spielzeit mit großer Begeisterung und Jubel für alle Beteiligten diese Aufführung.“

Andreas H. Hölscher O-Ton

Bachtrack

Die (...) Neuinszenierung erweist sich in ihrem schlüssigen Regiekonzept und überzeugender musikalischer Ausstrahlung als überaus jubiläumswürdig. (...) Joana Mallwitz verstand einmal mehr, orgiastisch überbordende und doch transparente Klangpracht und virtuose Exzellenz zu entwickeln. (...) Ein überaus menschliches Märchen: aufwühlend!

Michael Vieth, Bachtrack

Der Opernfreund

"Der Abend ist (...) ein gigantischer Leckerbissen für alle Musikfreunde, die gern analytisch hören und sich gleichzeitig vom Strom der Musik fortreißen lassen wollen – wozu nicht zuletzt die scheinbare Kargheit einer Bühne verhilft, die (...) aufs Wesentliche setzt: den singenden, die Probleme menschlich darstellenden Menschen."

Frank Piontek, Der Opernfreund

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