Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

Der un­sicht­ba­re Re­ak­tor (UA)

Projekt von Nis-Momme Stockmann und Jan-Christoph Gockel

Regie: Jan-Christoph Gockel

Samstag, 09.07.2022

19.30 - 21.20 Uhr

zum letzten Mal in der Spielzeit

19.00 Uhr Einführung

Schauspielhaus

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Reaktor header 2

Fukushima beschreibt einen Wendepunkt deutscher Energiepolitik. Die Fakten scheinen klar, am Atomausstieg wird nichts rütteln. Doch das ist eine sehr deutsche Perspektive auf ein globales Politikum. In erster Linie ist Fukushima ein realer Ort mit realen Menschen und ihren Schicksalen. Der vielfach ausgezeichnete Autor Nis-Momme Stockmann recherchierte seit der Katastrophe mehrmals vor Ort, Regisseur Jan-Christoph Gockel, seit letzter Spielzeit leitender Regisseur an den Münchner Kammerspielen, entwickelt politische, energetische und spielerische Theaterabende aus Reisen und Recherchen in der ganzen Welt. Für das Staatstheater Nürnberg blicken sie noch einmal neu dorthin, wo kleinste Teilchen unvorstellbare Energie ebenso in sich tragen, wie sich eine lokale Katastrophe in der Vielzahl globaler Perspektiven zu verflüchtigen droht.

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Team

Regie

Bühne und Kostüme

Dramaturgie

Musik

Videoeditor (Deutschland)

Kamera (Deutschland)

Licht

Künstlerische Produktionsleitung

Künstlerische Produktionsleitung und Reiseleitung (Japan)

Dolmetscherin

Termine und Besetzung

Besetzung am 09.07.2022

Juli 2022

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Fotos
FOTO(S) © Konrad Fersterer
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„(…) (unter) Gockels Händen (finden sich) immer wieder magische Bilder, Spiele mit grellem Licht und apokalyptischem Schatten, realen und projizierten Figuren (…). Mit rotem Vorhang und goldenem Bilderrahmen, mit Gassen und Prospekten und gar einer Maschinerie voll Rädchen wird Theater als Geschichte zitiert, samt göttlicher Wolke – oder eben Giftwolke.“

Wolf Ebersberger, Nürnberger Nachrichten

Deutsche Bühne

„(…) es ist ein starkes, hochkonzentriert spielendes Quartett bestehend aus Julia Bartolome, Moritz Grove, Llewellyn Reichmann und Raphael Rubino zu sehen, das in vier Versionen den Dramatiker verkörpert.“

„(Das) Thema dieses sehr komplexen und klugen Abends…, der danach fragt, was Wirklichkeit ist, wie man von ihr erzählen kann und welche ihrer Versionen vermeintlich stimmt. Die Frage nach der Deutungshoheit ist heute ja brisanter denn je.“

Florian Welle, Deutsche Bühne

Nachtkritik

„Ein poetischer Abend zwischen Barock-Dekor und Video-Technik, der nach der Realität von atomarer Energiegewinnung fragt.“

Wolfgang Reitzammer, Nachtkritik

Cooltourist

„Wer jetzt freilich ein nüchternes politisches Doku-Drama über den Reaktor-Unfall und seine Folgen erwartet, wird enttäuscht. Dem reisenden Schriftsteller Stockmann geht es vielmehr um eine Selbstreflexion seiner eigenen Rolle als Katastrophen-Tourist und um einen oft sehr emotionalen Drahtseilakt zwischen Wirklichkeit und emotionaler Träumerei.“

Cooltourist

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