Staatstheater Nürnberg
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Oper

The Rape of Lu­cre­tia

Oper von Benjamin Britten

Sonntag, 13.06.2021

19.00 - 20.50 Uhr

Premiere

Opernhaus

Lucretia 299 header

Libretto von Ronald Duncan nach André Obey

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Im antiken Rom verfallen die Sitten. Die etruskische Familie der Tarquinier hat sich die Stadt unter den Nagel gerissen und beherrscht sie mit dem stillschweigenden Einverständnis der einheimischen Elite. Während Vater Tarquinius die Stadt mit Terror und Intrigen beherrscht, ist sein gleichnamiger Sohn Dauergast in den Bordellen der Stadt und bei den Saufgelagen der römischen Generäle. Dort beklagt man sich über die Untreue und Verkommenheit der römischen Frauen. Nur eine steht unbefleckt: Lucretia, die Gattin des Generals Collatinus. Ihr makelloser Ruf lässt dem jungen Tarquinius keine Ruhe. Ihre Reinheit provoziert ihn dazu, sie zu vergewaltigen. Brittens Kammeroper aus dem Jahr 1946 verwandelt die alte Geschichte von Tarquinius und Lucretia in ein abgründiges Passionsspiel.

Team

Musikalische Leitung

Inszenierung

Co-Regie und Abendspielleitung

Bühne und Kostüme

Video

Dramaturgie

Licht

Termine und Besetzung

Besetzung am 13. Juni 2021

Erzähler (Male Chorus)

Erzählerin (Female Chorus)

Collatinus, römischer General

Junius, römischer General

Tarquinius, etruskischer Prinz

Lucretia, seine Gattin

Bianca, Amme Lukretias

Lucia, Dienerin Lukretias

Orchester

Zusätzliche Informationen


Video/Audio

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Fotos
Foto(s) © Ludwig Olah
Pressestimmen
Nürnberger Nachrichten

„Gastsängerin Hanna Larissa Naujoks gibt (Lucretia) als introvertierte und verletzliche Frau, deren Mezzo im Leiden Abgründe ahnen lässt. (Die Regie) formt aus der Geschichte eines sinnlosen Verbrechens eine Versuchsanordnung über den kalkulierenden, zynischen Umgang einer Gesellschaft mit solch einer Tat. (...) Britten hat in seine zweite Oper eine Vielfalt an musikalischen Formen gepackt (...), Björn Huestege formt mit der kleinen Abordnung der Staatsphilharmonie Nürnberg daraus einen plastischen, emotional dichten, farbenreichen Klang.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

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