Staatstheater Nürnberg

Oper

Così fan tutte

Dramma giocoso von Wolfgang Amadeus Mozart

Montag, 10.06.2019

18:00 - 21:15 Uhr

zum letzten Mal

17:30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo M

Cosi 01

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Libretto von Lorenzo Da Ponte

Don Alfonso provoziert seine verliebten jungen Freunde Guglielmo und Ferrando zu einer Wette: Werden Fiordiligi und Dorabella ihnen die Treue halten, wenn die Männer ihnen den Rücken zukehren? Das Experiment erzeugt Komik, größte Not, Gewissensbisse und die Frage: Was ist es, das da in mir fühlt, liebt und lügt?

Beschreibung

Der Zyniker Don Alfonso hat seine ganz eigene Meinung über die Frauen. Die Begeisterung seiner verliebten jungen Freunde Guiglielmo und Ferrando für ihre schönen Geliebten provoziert ihn zu einer Wette: Werden Fiordiligi und Dorabella ihnen die Treue halten, wenn die Männer vermeintlich als Soldaten in die Welt ziehen und in Wirklichkeit verkleidet zurückkehren, um die Damen in anderer Gestalt zu verführen? Das Experiment beginnt und erzeugt neben komischen Verwechslungen auch tiefe Gewissensbisse, Unsicherheiten und Fragen an sich selbst: Was ist es, das da in mir fühlt, liebt und lügt? Und über allem schwebt Mozarts Musik, heiter, zweifelnd, traurig; sie erzählt die Gefühle, für die die Figuren keine Worte mehr finden.

Anlässlich der Uraufführung von „Così fan tutte“ am Wiener Burgtheater 1790 vermeldete der Wiener Korrespondent des Weimarer „Journal des Luxus und der Moden“: „Ich kündige Ihnen wieder ein vortreffliches Werk von Mozart an, das unser Theater erhalten hat. Es hat den Titel Così fan tutte. Von der Musik ist, glaube ich, alles gesagt, dass sie von Mozart ist.“ Die Begeisterung über das Werk war zunächst nur von kurzer Dauer. Vor allem am Textbuch wurde schon bald Kritik geübt, da es vielen anstößig und belanglos erschien. Für einen Partnertausch auf offener Bühne war das prüde 19. Jahrhundert nicht zu haben. Erst später erschloss sich der tiefere Gehalt des Werks, das leichthändig und tiefsinnig mit Geschlechterklischees spielt und sie ad absurdum führt – bitter für die Figuren, gnadenlos vergnüglich für die Zuschauer.

Team

Musikalische Leitung

Regie

Bühne und Kostüme

Chorleitung

Dramaturgie

Licht

Termine und Besetzung

Besetzung am 10. Juni 2019

Musikalische Leitung

Fiordiligi

Dorabella

Guglielmo

Ferrando

Despina

Don Alfonso

Orchester

Chor

Juni 2019

Zusätzliche Informationen

Ihr Wunschtermin ist dabei, aber noch nicht im Vorverkauf? Kein Problem, Sie können Ihre Karten vormerken lassen!

Die Kolleg*innen der Theaterkasse werden Sie dann entsprechend kontaktieren.

Nennen Sie uns dafür einfach den gewünschten Termin:

per E-Mail: info@staatstheater-nuernberg.de
oder telefonisch unter +49-(0)180 / 1-344-276
(Festnetz 3,9 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

Fotos
Foto(s) © Ludwig Olah
Pressestimmen
Süddeutsche Zeitung

"(...) ein herrliches Spiel mit Verkleidung und Verführung, wenn man sich denn traut, es so prall zu inszenieren wie Intendant Jens-Daniel Herzog, der aus langweiligen Anzugträgern flippige Jungs von der Straße macht."

Deutsche Bühne

"(...) komödiantische Regie voller Hingucker-Einfälle (...)"

Münchner Merkur

"Es macht enormen Spaß, diese sechs Solisten drei kurzweilige Stunden lang zu verfolgen."

Nürnberger Nachrichten

"Im ausverkauften Nürnberger Opernhaus erntete die Neuinszenierung von Jens-Daniel Herzog anhaltenden Beifall."

  • Jens Voskamp, Nürnberger Nachrichten
Nürnberger Zeitung

"(...) durchaus ungewöhnlich, aber unterm Strich überzeugend und unterhaltsam (...)"

  • Thomas Heinold, Nürnberger Zeitung
O-Ton

"Dass der Beifall für alle lang und herzlich ausfällt bei der Premiere im ausverkauften Haus für diese überaus lustige Inszenierung ist kein Wunder (...)"

  • Renate Freyeisen, O-Ton
bachtrack.com

"Ein Meisterwerk feinster Personenregie von Herzog, der den inneren Spagat der Seelenzustände des Quartetts genau herausarbeitet."

Der neue Tag

"Dreieinhalb Stunden vergehen hier wie im Flug."

Fränkischer Tag

"In Nürnberg hat Jens-Daniel Herzog eine Version (von Così fan tutte) erarbeitet, die niemand verpassen sollte. Denn dank einer exzellenten, auffallend jungen und beweglichen Solistenriege kann er den Fokus auf so viel Körperlichkeit legen, dass einem fast angst und bange wird."

  • Monika Beer, Fränkischer Tag

> Spielplan

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