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Oper

Voxi Bä­ren­klau

Licht-Design

Bildgestalter

Voxi Bärenklau, geboren 1960, lebt und arbeitet als Bildgestalter in Wien und Berlin. Unmittelbar nach dem Abitur arbeitete er zunächst als Maler und Bildhauer kinetischer Skulpturen mit synästhetischem Schwerpunkt. Von 1984 bis 1990 studierte er Film an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach bei den Experimentalfilmern Werner Nekes und Helmut Herbst.

Seit 1989 arbeitet er als Kameramann in Kino- und Fernsehproduktionen für Regisseure wie Helge Schneider, Christoph Schlingensief, Uli Lommel und Adolf Winkelmann. Von den ersten Dreharbeiten 1987 für Christoph Schlingensief bis zu dessen Tod im Jahr 2010 war er sein ihn stets begleitender und enger künstlerischer Mitarbeiter. 1999 arbeitete er als Oberbeleuchter für Michael und Florian Ballhaus an Martin Scorseses „Gangs of New York“ in den Cinecittà Studios, Rom.

Schlingensiefs „Atta Atta“ an der Volksbühne Berlin war 2000 seine erste Arbeit als Licht- und Videodesigner für eine Theaterproduktion. Bis heute Zusammenarbeit in Theater- und Opernproduktionen u.a. mit Kay Voges, Karin Beier, Johan Simons, Sebas2an Hartmann, Jossi Wieler/Sergio Morabito, Herbert Fritsch, Stephan Kimmig und Thorleifur Örn Arnarsson. In Deutschland hatte er sehr viele Lehraufträge an unterschiedlichen Hochschulen. Derzeit feste Lehraufträge am Institut für Film und Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien und dem Max Reinhard Seminar Wien.

Während der Intendanz von Kay Voges war er als Licht-Designer und DoP am Wiener Volkstheater fest angestellt. Neben vielen anderen Preisen für seine Filmarbeiten wie den deutschen Filmpreis LOLA für den Kurzfilm „Fetisch“ im Jahre 2002 erhielt er im November 2025 den deutschen Theaterpreis FAUST in der Kategorie Medien für „RCE“ (Regie: Kay Voges) am Berliner Ensemble.

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