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Oper

Nina von Mechow

Bühne / Kostüm

Bühnen- und Kostümbildnerin

Nina von Mechow studierte Bühnenbild und Kostüm an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seit 1994 arbeitet sie in unterschiedlichen Konstellationen an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Bühnenbildner Bert Neumann entstand. Eine enge Zusammenarbeit verband sie seit 2002 mit dem Autor und Regisseur René Pollesch, mit dem sie neben der Volksbühne u.a. auch an den Münchner Kammerspielen, den Ruhrfestspielen, dem Akademietheater Wien, dem Staatsschauspiel Stuttgart, dem Warschauer Teatr Rozmaitości und am Deutschen Theater Berlin in zahlreichen Produktionen als Kostüm- und Bühnenbildnerin arbeitete. Mit René Pollesch, Bert Neumann und dem Ensemble unternahm sie zahlreiche Exkursionen in den öffentlichen Raum, wie die „Ruhrtrilogie 1-3: Tal der fliegenden Messer“, „Cinecittà Aperta“ und „Der perfekte Tag“. Für „Die Gewehre der Kathrin Angerer“ bei den Wiener Festwochen 2021 in der Regie von René Pollesch bekam sie den Nestroy Preis für das Bühnenbild.

Mit dem bildenden Künstler Jonathan Meese arbeitet sie seit 2006 an zahlreichen Theaterprojekten. 2017 entwickelte sie die Bühne und Kostüme für Frank Castorfs letzte Inszenierung an der Volksbühne, „Ein schwaches Herz“ nach Dostojewkskij. Für Martin Wuttkes Regiearbeiten am Berliner Ensemble, Schauspiel Köln, Burgtheater Wien, sowie auf dem Flughafen Neuhardenberg („Die Perser“ und „Solaris“) entwarf sie das Bühnen- und Kostümdesign.

Weiter arbeitete sie an zahlreichen großen Theater- und Opernhäusern, mit Regisseur*innen wie Karin Henkel – die Aufführungen „Der Kirschgarten“ (Schauspiel Köln) und „John Gabriel Borkman“ (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) wurden 2011 und 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen – und Sebastian Baumgarten („Tannhäuser“, Bayreuther Festspiele). Mit dem Regisseur Johan Simons arbeitete sie seit 2002 als Kostümbildnerin u.a. am Nationaltheater Gent, den Münchner Kammerspielen, für das Theaterfestival in Avignon und an der Opéra Bastille („Simon Boccanegra“, 2006) und der Nationaloper Amsterdam für „Die Entführung aus dem Serail“ 2008.

2018 entwarf sie das Kostümbild für Andrea Breths Musiktheaterabend mit Opern von Luigi Dallapiccola und Wolfgang Rihm „Der Gefangene/Das Gehege“ am Brüsseler Opernhaus La Monnaie/De Munt und für Johan Simons‘ Inszenierung von „Penthesilea“ bei den Salzburger Festspielen. An der Staatsoper Stuttgart arbeitete sie seit 2008 regelmäßig als Kostümbildnerin und später auch als Bühnenbildnerin mit Jossi Wieler und Sergio Morabito zusammen, u.a. „La Juive“ (2008), „Katja Kabanova“ (2010), „Die glückliche Hand/Schicksal“ (2010), „Tristan und Isolde“ (2014), „Rigoletto“ (2015), „Fidelio“ (2016) und „Ariodante“ (2017).

Seit 2017 arbeitet sie kontinuierlich mit Kollektiven, wie u.a. Novoflot und GobSquad. Zuletzt erarbeitete sie für die Filmregisseurin Kurdwin Ayub Bühnenbild und Kostüme für die Co-Produktion der Wiener Festwochen und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz „Die Weiße Witwe“ und Fabian & Anne Hinrichs‘ Inszenierung „Irgendetwas wird geschehen“ 2026.

Sie ist verantwortlich für das Kostümbild für Leander Haußmanns Kinofilm „Herr Lehmann“ (2003), René Polleschs Fernsehserie „24 Stunden sind kein Tag“ und die Filme „Bad Decisions“ und „Niagara“ von René Pollesch sowie die Ausstattung des Kinofilms „Das traurige Leben der Gloria S.“ von Ute Schall und Christine Groß. Seit 2021 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

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