Staatstheater Nürnberg

Konzert

Konrad Ficht­ner

Konrad Fichtner

Staatsphilharmonie Nürnberg

Kontrabass

Kontrabass

Konrad Fichtner studierte Kontrabass in Leipzig bei Prof. Frithjof Martin Grabner und nahm an der Sommerakademie des Ensemble Modern in Schwaz/Tirol teil. Nach Zeitverträgen in Halle und Dresden wurde er 2011 Mitglied der Staatsphilharmonie Nürnberg.

Als aktiver Kammermusiker pflegt er die Musik aller Epochen und gastierte auf Festivals in Nürnberg, München, Karlsruhe sowie jüngst 2018 bei den movimentos-Festwochen Wolfsburg. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten dabei Franziska Hoelscher, Benedict Klöckner, Eva Zöllner, Wen-Xiao Zheng, Pawel Zalejski, Yorck Kronenberg und Peter Tilling.

Er ist Mitglied im Münchner Ensemble risonanze erranti und ständiger Gast im ensemble kontraste sowie bei Pegnitzschäfer/Klangkonzepte.

In den letzten Jahren realisierte er Uraufführungen von Peter Ruzicka, Phillip Maintz, Wolfgang Rihm, Birke Bertelsmeier, Nikolaus Brass, Eres Holz, Benjamin Scheuer u.a. und arbeitete mit Komponisten wie Marko Nikodjevic, Jorge Lopez, und Johannes Motschmann zusammen.

In seiner Freizeit komponiert er und arbeitet gern mit Kindern und Amateurmusikern. Deutschlandfunk Kultur produzierte 2018 einige seiner „Kanons einer Freundschaft“ für das Radiokunstformat Wurfsendung.

Ehrenamtlich engagierte er sich bis zu dessen Ende 2015 im Projekt BEKUKK (Berührungen zwischen Künstlern und kranken Kindern) in der Bürgerstiftung Nürnberg.

Haben Sie einen Lieblingsspruch oder ein Lebensmotto? "Jene, die durch Beschränkung verloren haben, sind selten." Konfuzius

Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf? Neben der Musik an sich liebe ich das Live-Erlebnis vor, unter oder auf der Bühne. Wenn das Licht im Saal ausgeht und es heißt: Jetzt gilt's!

Was war bisher die größte Herausforderung in Ihrem Beruf? Wenn man eine feste Stelle im Orchester hat, was ein großes Privileg ist, gerät man leicht in eine ungesunde Routine und Bequemlichkeit. Viel Organisationsarbeit, aber auch inhaltliche, programmatische und interpretatorische Entscheidungen werden einem abgenommen und man wird damit irgendwie auch einem wesentlichen Teil des Musiker-Seins beraubt. Die größte Herausforderung besteht für mich darin, mir einerseits die Leidenschaft und den Idealismus zu bewahren, die überhaupt die Gründe dafür waren, dass ich Musiker geworden bin, und andererseits mir die Dankbarkeit dafür zu erhalten, unter welchen Bedingungen ich als Künstler arbeiten darf.

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