Staatstheater Nürnberg
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Oper

Emily Newton

Ensemble

Sopranistin

Emily Newton studierte an der University of North Texas und setzte ihre Ausbildung am A. J. Fletcher Opera Institute an der North Carolina School of the Arts fort. Die mehrfach preisgekrönte jugendlich-dramatische Sopranistin trat bereits auf zahlreichen Bühnen in den USA auf, darunter der Glimmerglass Opera und der Opera Saratoga, beim Spoleto Festival USA, an der Opera New Jersey, der Opera in the Heights (Houston), der Opera Idaho und der Amarillo Opera. Seit der Spielzeit 2018/19 ist sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo sie mit Elsa (Lohengrin) und Madama Butterfly zwei Rollendebüts gibt.
2016 gab sie ihr Debüt an der Wiener Staatsoper in der Partie der Ellen Orford. In dieser Rolle sang sie auch 2017 ihr Debüt in Lissabon am Teatro Nacional de São Carlos. Ihr europäisches Debüt, in der Titelrolle Mark-Anthony Turnages „Anna Nicole“ am Theater Dortmund 2013, wurde von Kritik und Publikum gefeiert. Sie wurde anschließend Ensemblemitglied des Theaters Dortmund, wo sie mit Partien wie Marschallin, Desdemona, Arabella, Tatiana, Contessa, Donna Elvira und Rosalinde ihre Repertoire weiter entwickelte.
Zu ihrem breitgefächerten Repertoire zählen außerdem Partien wie Leonore („Fidelio”), Elisabetta („Don Carlo”), Lady Macbeth, Nedda, Mimi, Fiordiligi, Anna Bolena, Donna Anna, Micäela, und Female Chorus („Der Raub von Lucrezia”). An der Metropolitan Opera in New York war sie zudem als Cover (Ortlinde in Wagners „Die Walküre“, Emma in Mussorgskys „Khovantschina“) tätig. Gastspiele führten sie u.a. an das Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, das Theater Aachen, das Theater Koblenz und das Theater Hagen. Unter der Leitung von Julius Rudel wirkte sie an der amerikanischen Erstaufführung von Walter Braunfels' „Die Vögel“ beim Spoleto Festival USA mit.
Im Konzert sang sie 2018 Mahlers 8. Sinfonie mit den Dortmunder Philharmonikern, zweimal live im Konzertsaal und einmal für die CD-Aufnahme. Ihr weiteres Konzertrepertoire umfasst Werke wie Barbers „Knoxville: Summer of 1915”, Verdis „Messa da Requiem”, Debussys „La Damoiselle Èlue”, Beethovens „Messe C-Dur” und 9. Sinfonie, Brahms „Requiem”, „Elias”, „Die Schöpfung”, Mahlers 2. Sinfonie und „Mirjams Siegesgesang” von Schubert.

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