Staatstheater Nürnberg

Oper

Björn Hu­e­ste­ge

Musikalische Leitung

Dirigent

Björn Huestege studierte zunächst Musikwissenschaft und Philosophie, dann Dirigieren an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Nach seinem Studium wurde er Assistent des GMD am Stadttheater Gießen, wo er unter anderem „Die Csardasfürstin“ von Kálmán, eine Belcanto-Oper von Mercadante und „Eight Songs for a Mad King“ von Peter Maxwell Davies dirigierte. Anschließend ging er als Solorepetitor und musikalischer Assistent an die Hamburgische Staatsoper. Hier leitete er u.a. die Uraufführung von Özkan Manavs „Uzun Hava“ mit dem Staatsorchester. Er arbeitete außerdem mit den Bergischen Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen und den Bochumer Symphonikern. An der Komischen Oper Berlin war er an Kurt Weills „Die sieben Todsünden“ und dem Monteverdi-Zyklus beteiligt, an der Bayerischen Staatsoper betreute er in den letzten Jahren neben vielen anderen Produktionen die Uraufführung von Jörg Widmanns „Babylon“. Von der Spielzeit 2012/13 bis 2017/18 war Huestege als musikalischer Assistent, Dirigent und Pianist an der Oper Frankfurt tätig. Hier übernahm er unter anderem Vorstellungen von Korngolds „Die Tote Stadt“. Daraufhin wurde er für dasselbe Stück ans Theater Basel engagiert, wo er in der Folge auch Prokofjews „Spieler“ übernahm, sowie Mozarts „Lucio Silla“ in der Regie von Hans Neuenfels. Vom City of Birmingham Orchestra wurde Huestege im Juni als Cover-Dirigent für Debussys „Pelléas et Mélisande“ engagiert. Kürzlich sprang er für eine weitere Vorstellung von „Die Tote Stadt“ am Staatstheater Saarbrücken ein. Huestege hat einen Essay über Schubert im Lichte der Psychoanalyse veröffentlicht und ist im Zuge der Neuproduktion von Bergs „Wozzeck“ an der Oper Frankfurt verstärkt auch als Redner hervorgetreten. Derzeit arbeitet er an einem Buch zum Thema „Alban Berg und das kulturelle Gedächtnis“.

In dieser Spielzeit

Xerxes

als Musikalische Leitung

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