Staatstheater Nürnberg

Oper

An­dro­mahi Raptis

Andromahi Raptis

Ensemble

Sopranistin

Die griechisch-kanadische Sopranistin Andromahi Raptis begann ihre musikalische Ausbildung im Chor sowie mit Geigen- und Klarinettenspiel. In Kanada absolvierte sie 2013 ihren Bachelor im Fach Gesang an der University of Toronto, wo sie als Ilia in „Idomeneo“ und Mabel in „The Pirates of Penzance“ auch erste Bühnenerfahrungen sammelte. Darüber hinaus war sie Chormitglied am Opera Atelier in Toronto unter der künstlerischen Leitung von Marshall Pynkoski.

2013 zog Andromahi Raptis nach München und schloss 2015 ihren Master im Fach Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München ab. Danach folgte ein Master im Fach Musiktheater/Oper an der Theaterakademie August Everding, wo sie als Amanda in „Der Teufel auf Erden“, Iro in „Ulisse“ und als Controller in „Flight“ zu hören war. 2016 übernahm sie als Mitglied des Opernstudios der Opéra National de Lyon die Partie des Bubikopfes in Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“. Des Weiteren sang sie beim Kurt Weill Festival die Bessie („Mahagonny Songspiel“), am Gärtnerplatztheater München die Clorinde („Dr. Faust junior“) und an der Oper Halle die Johanna („Sweeney Todd“).

Die wandlungsfähige Sopranistin widmet sich mit Leidenschaft dem Bereich der Neuen Musik und sang bereits in mehreren Uraufführungen. Dazu gehören „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Attila Kadri Şendil in der Rolle des Hahnes an der Komischen Oper Berlin und die Elisabeth in Jan Dvořáks „Frankenstein“ an der Staatsoper Hamburg. Mit dem Bayerischen Staatsorchester sang sie „Eros“ von Konstantia Gourzi und mit dem Bayerischen Rundfunk Orchester Oriol Cruxients „Manifest“. Der Sopran I aus Wolfgang Rihms „Jakob Lenz“ und der Sopran in Claude Viviers „Kopernikus“ gehören ebenfalls zu ihrem Repertoire. 2019 erreichte Andromahi Raptis den zweiten Platz beim 11. Internationalen Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb, der einen besonderen Schwerpunkt auf das Repertoire des 21. Jahrhundert legt.

Im Konzertrepertoire überzeugte Andromahi Raptis unter anderem mit Orffs „Carmina Burana“ mit dem Daimler Orchester München und der ersten Sopranpartie in Mozarts „Messe in c-Moll“ mit dem Schwäbischen Oratorienchor. Ihre Beschäftigung mit dem Liedgesang vertiefte sie 2012 beim Franz-Schubert-Institut in Baden bei Wien, Österreich. Als Teil des Hidalgo Festival in München bot sie 2020 zusammen mit Jonathan Ware einen Liederabend von John Dowland und Kurt Weill dar.

Seit 2018 ist Andromahi Raptis Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, wo sie bisher die Partien der Atalanta („Xerxes“), Musetta („La Bohème“), Sophie („Die Weiße Rose“) und Tangolita („Ball im Savoy“) gesungen hat. Für ihre Darstellung der Despina in „Così fan tutte“ wurde sie vom Curt Magazin Nürnberg als eine der Besten Bühnenkünstler*innen der Spielzeit 2018/19 ausgezeichnet. In der Saison 2019/20 debütierte sie als Maria in „West Side Story“ und sang die Serie von Neujahrskonzerten unter der musikalischen Leitung von Joana Mallwitz. Diese Spielzeit ist sie in der Operngala „Wieder da!“, als La Musica in „L’Orfeo“ sowie als Julia in „Der Vetter aus Dingsda“ und Isabella in „Märchen im Grandhotel“ zu erleben.

Foto © Pedro Malinowski

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