Staatstheater Nürnberg
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Drama

The Ban­dits

by Friedrich Schiller

Fassung und Regie: Jana Vetten

Saturday, 07/02/2026

07.30 PM - 10.15 PM

with one break

Performance

07.00 PM Introduction (in German)

Schauspielhaus

Die Räuber header

Wie kompensiert man(n) mangelnde Kommunikation und Kränkung? Fehlende Wertschätzung und das Gefühl nicht gesehen zu werden als der, der man ist? Die Brüder Karl und Franz scheitern bei ihrer Suche nach der individuellen Freiheit und dem gleichzeitigen Bedürfnis nach Anerkennung bei dem dominanten Vater auf unterschiedliche Weise: Franz intrigiert voller Hass und Geltungsdrang gegen die eigene Familie, Karl ist überfordert mit seiner Rolle als Hauptmann einer Räuberbande, die sich in Gewalteskapaden verliert.

Gemein bleibt ihnen das, was am Ende ihrer Orientierungslosigkeit steht: ohne Rücksicht auf Verluste wird die Welt in Schutt und Asche gelegt. Leidenschaftlich und anarchisch umkreist Schillers Erstlingswerk die Gegensätze von Moral und Egozentrik, Rationalität und Emotion, Nihilismus und Sinnstiftung in einem chaotischen Weltgefüge. Regisseurin Jana Vetter fragt mit einem größtenteils weiblichen Ensemble nach dem heutigen Streben nach Selbstbestimmung und der Rolle des Patriarchats darin. Denn wie ist es möglich für Männer nicht zu herrschen, wenn das ganze System darauf ausgerichtet ist?

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Fassung und Konzept

Fassung und Regie

Bühne, Kostüme

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Choreografie

Licht

Dates and cast

Cast on 07/02/2026

Spiegelberg, Hermann

Alter Moor, Razmann

Franz

Schweizer, Daniel

Amalia, Pater

Karl

Roller, Kosinsky

February 2026

March 2026

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Photos
PHOTO(S) © Ludwig Olah
Press reviews
Kulturherz

„Sein (Schillers) Drama Die Räuber trifft noch immer ins Mark: besonders in dieser radikal freigelegten Inszenierung am Schauspielhaus Nürnberg. (...) Die Entscheidung, sämtliche männlichen Rollen mit Frauen zu besetzen, erweist sich als kluger, ja notwendiger Zugriff auf ein Werk, das wie kaum ein anderes vom Patriarchat erzählt. (...) Es ist ein Abend (...) der zeigt, dass Friedrich Schiller kein Denkmal ist, sondern eine Sprengladung – und dass ein Ensemble, das mit solcher Präzision und Entschlossenheit arbeitet, diese Explosion kontrolliert zur Wirkung bringen kann.“

Marcel Eckerlein-Konrath, Kulturherz

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