Staatstheater Nürnberg
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Opera

Carmen

Opera by Georges Bizet

Tuesday, 12/10/2021

07.30 PM - 10.30 PM

with one break

Performance

07.00 PM Introduction (in German)

Opernhaus

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Libretto by Henri Meilhac and Ludovic Halévy after Prosper Mérimée

In French with spoken German and German and English surtitles

Carmen is an ideologue of freedom. The beautiful worker in the cigarette factory wants to love but not be owned by anyone. When a soldier, Don José, falls in love with her, he gets caught up in an unsolvable conflict between his bourgeois ideas of a relationship and Carmen's longing for the milieu “là-bas”, a parallel world of freedom and adventure free of commitment that represents her ideal. Don José knows that he should marry Micaela, who represents the life he is cut out for. But he can't escape Carmen, can't live with her and can’t live without her, and finally becomes a sad clown outside the arena, killing the very thing he loves the most.

DIGITAL Introduction (in German)


Online introduction

Team

Musical Director

Directed by

Mitarbeit Regie

Bühne

Kostüme

Chorleitung

Einstudierung Kinderchor

Dramaturgie

Lichtdesign

Dates and cast

Cast on 12/10/2021

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Photos
PHOTO(S) © Ludwig Olah
Press reviews
Nürnberger Nachrichten

„Eine Ausnahmestellung hat Nemirovas Personenregie (…): Anna Dowsley verkörpert Carmen als drahtige und zugleich herausfordernde Kämpfertype (…). Ihr Mezzo ist eine wunderschön timbrierte Naturstimme und hat zugleich die Glut, die diese Partie braucht, hat das Provozierende, das nicht nur in der berühmten Habanera zum Ausbruch kommt. In Carmens erotisch herausfordernden Gesten schwingt Todesverachtung mit - als würde sie ahnen, dass so viel Wille zur Freiheit (...) im schlimmsten Fall mit dem Tode bestraft wird. Dieses Skandalon prangert Nemirovas Inszenierung entschlossen an – und gewinnt dadurch die entscheidende Qualität. (…) Tadeusz Szlenkier meistert die emotionalen Extreme zwischen lyrischer Emphase und hysterischer Wutattacke sehr gut und überzeugt mit reichem Gesang.“

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten

Bachtrack

„(Vera Nemirovas) Ansatz ist der unbedingte Freiheitswille der Carmen, ihre Kontrolle und Steuerung der Gefühle (…). Mit Anna Dowsley (...) hatte die Inszenierung ein Kraftzentrum, das Nemirovas Intention authentisch wie schonungslos umsetzte. Ihr Spiel einer Einzelgängerin mit erotischen Verführungskünsten, der Intensität ihrer Liebe, Verletzlichkeit ihrer Gefühle oder Aufsässigkeit gegen Gesetze war kompromisslos und faszinierend (...). Tadeusz Szlenkier steigerte seinen Don José überzeugend von anfänglich ungelenker Treuherzigkeit zur Raserei in den beiden letzten Akten (…), Julia Grüter, frisch gekürte Preisträgerin im ARD-Musikwettbewerb, gestaltete diese mit reinem Herzen liebende Micaëla höchst ausdrucksvoll.“

Michael Vieth, Bachtrack

BR24

„Die australische Mezzosopranistin Anna Dowsley in der Titelrolle war eine grandiose Schauspielerin mit herber, charaktervoller (…) Stimme. (…) Der südkoreanische Bariton Sangmin Lee als gefeierter Matador Escamillo überzeugte mit seinem warmen, souveränen Ausdruck. (…) Langweilig war es keinen Augenblick: Der Chor war sehr bewegungsfreudig und mit Leidenschaft im Einsatz, der Kinderchor marschierte zackig auf und ab, ständig war was los, nie beschränkten sich die Mitwirkenden auf Standardgesten, und was rundum überzeugend war: Alle auf der Bühne folgten jeweils konzentriert dem Geschehen, auch wenn sie gerade nicht selbst "dran" waren (...).“

Peter Jungblut, BR24

Neue Musikzeitung

„Dem nach Oper lechzenden Publikum servierte das Staatstheater Nürnberg zum Spielzeitauftakt mit Bizets 'Carmen' einen Repertoire-Dauerbrenner. (…) Carmen als heutige, selbstbestimmt entscheidende Frau (…): Der spröde, aber mitunter durchaus offensive Charme, den Anna Dowsley dabei in Cargohosen und beim tödlichen Finale als weiblicher Torero im Glitzeranzug verströmt, passt zu diesem Rollenbild. (...) Aus dem Graben tönte die Staatsphilharmonie spielfreudig und detailscharf (…) Punktgenau präsent waren der Chor und der neu formierte Kinderopernchor.“

Juan Martin Koch, Neue Musikzeitung

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