Staatstheater Nürnberg
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Ballett

Powerhouse

Choreographien von Hofesh Shechter, Alexander Ekman und Goyo Montero

Freitag, 12.10.2018

20:00 - 21:45 Uhr

Wiederaufnahme

19:30 Uhr Einführung

Opernhaus

Abo H, Abo H1, Abo H2

Powerhouse 08

Stückinformationen

Musik u.a. von Hofesh Shechter, Owen Belton und Mikael Karlsson

Kraft und Energie mal drei! Mit „Tuplet“ des schwedischen Shootingstars Alexander Ekman, Hofesh Shechters preisgekröntem „Disappearing Act“ und Goyo Monteros jüngster Kreation „Imponderable“ bietet der dreiteilige Abend markante und temporeiche Choreografien, die jeweils stark von ihrem dynamischen Musikkonzept geprägt sind.

Beschreibung
William Forsythe, Jiří Kylián, Nacho Duato, Mats Ek, Mauro Bigonzetti ... – die Liste der namhaften Choreographen, die Ballettdirektor Goyo Montero in den vergangenen neun Spielzeiten nach Nürnberg eingeladen hat, um ihre Werke mit seiner Compagnie zu erarbeiten, ist lang. Und jetzt wird sie um zwei weitere Namen ergänzt. Für den neuen ‚triple bill‘-Abend „Powerhouse“, für den er selbst abermals ein neues Stück entwerfen wird, hat Goyo Montero zwei Choreographen eingeladen, deren Werke – dem Titel des Abends entsprechend – auch wesentlich durch Kraft, Energie und Stärke geprägt sind. Alexander Ekman beendete bereits im Alter von zweiundzwanzig Jahren seine Tänzerkarriere, die er am Königlich Schwedischen Ballett begonnen und die ihn dann an das Nederlands Dans Theater 2 und schließlich an das Cullberg Ballet geführt hatte, um fortan als Choreograph durchzustarten. Als Shootingstar gefeiert und mit zahlreichen Preisen – u. a. einem Olivier Award und dem FAUST-Theaterpreis 2016 – geehrt, entwirft er seither seine Arbeiten für renommierte Compagnien wie das Norwegische Nationalballett, das Königlich Schwedische Ballett, die Compañia Nacional de Danza, das Ballet de l’Opéra national du Rhin, Les Ballets de Monte Carlo, das Boston Ballet oder das Semperoper Ballett in Dresden. In seinen Kreationen kombiniert Ekman intelligenten Humor und originellen Einfallsreichtum mit rasanten Bewegungsabläufen und geschickten Übergängen und sorgt so immer wieder für große Abwechslung und szenische Überraschungen. Mit der Compagnie des Staatstheater Nürnberg Ballett studiert Alexander Ekman seine temporeiche und pulsierende Choreographie „Tuplet“ zur elektronischen Musik von Mikael Karlsson ein. Zum ersten Mal ist außerdem der israelische Choreograph Hofesh Shechter – einer der aufregendsten und gefragtesten Protagonisten der zeitgenössischen Tanzszene – mit seinem preisgekrönten Werk „Disappearing Act“ am Staatstheater Nürnberg zu Gast. Markant, wild, die Schwerkraft betonend und zugleich ironisch sind Shechters Arbeiten, in denen er oftmals nur fragmentarisch Sequenzen aneinanderreiht und damit harte Kontraste, Reibungen und Dissonanzen erzeugt. Hofesh Shechter, der sich auch als Schlagzeuger ausbilden ließ, begann seine Karriere als Ensemblemitglied in Ohad Naharins Batsheva Dance Company in seiner israelischen Heimat und wechselte später in die Compagnie von Jasmin Vardimon in London. Für beide Compagnien entstanden auch erste eigene choreographische Arbeiten. Seither kreierte Hofesh Shechter nicht nur zahlreiche Werke u. a. für das Cedar Lake Contemporary Ballet, das Nederlands Dans Theater oder das Royal Ballet in London, sondern vor allem auch für sein eigenes Ensemble: Seit ihrer Gründung 2008 in Brighton hat sich die Hofesh Shechter Company schnell mit weltweit gefeierten Gastspielen als eine der führenden zeitgenössischen Tanzcompagnien etabliert. Eine dritte Choreographie steuert Goyo Montero bei, die im September 2017 erfolgreich Premiere am Sadler's Wells in London feierte: „Imponderable“ – zu Deutsch: „Unwägbar“ - ist ein Stück, das der Weltstar Carlos Acosta bei Goyo Montero für seine Compagnie Acosta Danza beauftragt hat. Die Inspirationsquelle für Goyo Montero waren dabei die Werke von Silvio Rodríguez, einem der wichtigsten Sänger und Songschreiber Lateinamerikas. Für „Imponderable“ hat sich Silvio Rodríguez bereit erklärt, ausgewählte Werke als gesprochene Texte neu aufzunehmen. Owen Belton, mittlerweile langjähriger Partner in Sachen Klangkunst an Goyo Monteros Seite, hat dazu ein kongeniales musikalisches Rahmenwerk geschaffen. Monteros neue Kreation für neun Tänzer*innen ist eine Reflexion über die in den Texten gespiegelte besondere kubanische Epoche und zugleich eine Metapher über die Unwägbarkeiten des Lebens. Das Staatstheater Nürnberg Ballett dankt Carlos Acosta und Silvio Rodríguez für das exklusive Recht, "Imponderable" in Nürnberg präsentieren zu dürfen.
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Fotos
Foto(s) © Jesús Vallinas

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