Staatstheater Nürnberg
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Schauspiel

In­de­pen­dence for all (UA)

von Costa Compagnie

Text, Regie: Felix Meyer-Christian

Donnerstag, 20.06.2019

19:00 - 20:30 Uhr

Premiere

Kammerspiele

Abo KX

Gefördert im Rahmen des Fonds Doppelpass und der Kulturstiftung des Bundes

Mit costa compagnie und dem Staatstheater Oldenburg

Unabhängigkeit! Selbstbestimmung! Das ist verbrieftes Völkerrecht, klingt nach Befreiung und historischem Fortschritt und ist doch oft verbunden mit Ab- und Ausgrenzung. Eine Recherche in Franken, dem Vereinigten Brexit-Königreich und im Südsudan, ehemals Teil der ehemaligen britischen Kolonie Sudan, mündet in einem multimedialen Theaterabend in den Kammerspielen.

Beschreibung

Unabhängigkeit! Selbstbestimmung! Das ist verbrieftes Völkerrecht, klingt nach Befreiung und historischem Fortschritt und ist doch oft verbunden mit Ab- und Ausgrenzung, mit Populismus und Renationalisierung. Was bedeutet Unabhängigkeit heute, wofür und von wem? Wollen wir dafür oder dagegen kämpfen? Wie wirkt der Kolonialismus, Ursache historischer Unabhängigkeitsbewegungen, bis heute fort? Ist Unabhängigkeit in einer globalisierten Welt überhaupt möglich? Die letzte Schauspiel-Premiere der Spielzeit ist die erste eines veritablen Großprojekts: Es heißt "Fight (for) Independence" und erstreckt sich nicht nur zeitlich über zwei Spielzeiten, sondern auch geografisch über tausende Kilometer. Dafür schließt sich das Staatstheater mit der Costa Compagnie aus Berlin und dem Oldenburgischen Staatstheater zusammen und bricht von diesem Dreieck aus in zwei europäische und zwei afrikanische Länder auf um dem verlockenden, aber auch zweifelhaften Ruf nach "Independence" zu folgen. Der weltweite Recherche-Pfad beginnt in Nürnberg und Franken. Auch hier gibt es Menschen, die sich "national befreite Zonen" wünschen oder sich als Reichsbürger auch von der Bundesrepublik unabhängig erklären. Pünktlich zum Brexit geht es ins Vereinigte Königreich und von dort in den Südsudan, vormals Teil der ehemaligen britischen Kolonie Sudan, wo bis heute Bürgerkrieg herrscht. Anhand konkreter Erfahrungen von Menschen, die die Künstler*innen persönlich treffen, entsteht ein sparten- und genreübergreifend interdisziplinärer und multimedialer Theaterabend in den Kammerspielen. Eine Website mit 360°-Aufnahmen und Virtual Reality-Videos wird die Recherche auch zu Hause im Netz erlebbar machen, in der Spielzeit 2019/20 setzt sich die Recherche dann von Mosambiks FRELIMO über Kataloniens Estelada bis zu identitären Gruppierungen in Oldenburg fort, wo sie in einer weiteren Theaterproduktion am dortigen Staatstheater und einer choreographischen Arbeit im Kontext der Bildenden Kunst mündet. Alle Ergebnisse werden in Nürnberg, Oldenburg und Berlin gezeigt und gehen 2020 auf Tour.

Team

Text, Regie

Bühne, Kostüme

Komposition, Soundart

Kamera

Programmierung, Video

Licht

Dramaturgie

Termine und Besetzung

Tagesaktuelle Besetzung am 20. Juni 2019

Zusätzliche Informationen

Bitte beachten Sie, dass im Schauspiel in der Regel weitere Vorstellungstermine in Planung sind.

Ihr Wunschtermin ist dabei, aber noch nicht im Vorverkauf? Kein Problem, Sie können Ihre Karten vormerken lassen!

Die Kolleg*innen der Theaterkasse werden Sie dann entsprechend kontaktieren.

Nennen Sie uns dafür einfach den gewünschten Termin:

per E-Mail: info@staatstheater.nuernberg.de
oder telefonisch unter +49-(0)180 / 1-344-276
(Festnetz 3,9 ct/Min; Mobilfunk bis 42 ct/Min)

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