Staatstheater Nürnberg
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Oper

Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

Mittwoch, 19.12.2018

19:30 - 21:50 Uhr

Opernhaus

Abo B

Hänsel und Gretel 01

Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm

Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald … so auch in Engelbert Humperdincks Märchenspiel. Bei Einbruch der Dunkelheit finden die Geschwister den Weg nicht mehr zurück und müssen die Nacht im Wald verbringen. Am nächsten Morgen entdecken sie ganz in der Nähe ein Lebkuchenhaus. Da sie noch nicht gefrühstückt haben – und das Essen in ihrer Familie sowieso sehr knapp ist –, machen sie sich mit großem Appetit über das leckere Häuschen her. Nicht ahnend, dass dessen Eigentümerin eine Hexe ist, die selbst Hunger hat: auf Kinder …

Beschreibung

„Hänsel und Gretel“ aus der Sammlung der Gebrüder Grimm ist eines der bekanntesten Märchen und eines der grausamsten dazu. Das fand auch Adelheid Wette, die Schwester von Engelbert Humperdinck, die mit ihrer Idee eines häuslichen Märchenspiels den Anstoß zur Komposition der Oper gegeben hatte. Sie schrieb selbst das Textbuch und milderte die Handlung für den familiären Kreis etwas ab: Sie ersetzte die böse Stiefmutter durch eine zwar verzweifelte, aber liebende Mutter, die ihre Kinder nicht in böser Absicht in den Wald schickt, sondern als kleine Bestrafung für nichterfüllte Aufgaben: Sie sollen Erdbeeren für das Abendbrot pflücken. Den Kindern stehen bei Wette Sand- und Taumännchen zur Seite, und die Hexe Rosine Leckermaul schrumpft zu einer „Bilderbuchhexe“ zusammen mit mehr humoristischen als bedrohlichen Zügen.

Nach der erfolgreichen Aufführung im heimischen Wohnzimmer baute das Geschwisterpaar das Werk zu einer vollwertigen Oper aus, in der Humperdinck nach vielen Zweifeln endlich zu seiner eigenen Musiksprache gefunden hatte. Es gelingt ihm auf der einen Seite, mit spätromantischem Klangzauber eine dichte Atmosphäre zu schaffen, auf der anderen Seite mit dem Einsatz von Volksliedern den einfachen Ton der Kinderwelt zu treffen.

In dieser Form ist das Märchenspiel zu einer klassischen Familienoper geworden. Ganze Generationen von kleinen und größeren Zuschauern hatten durch Humperdincks Werk die erste Begegnung mit der Oper – und zwar vorwiegend in der Weihnachtszeit. Obwohl Erdbeerenpflücken nicht gerade eine winterliche Beschäftigung ist, wurde „Hänsel und Gretel“, ähnlich wie das Märchen, zum Weihnachtsstück schlechthin. Pünktlich zum 1. Advent wird „Hänsel und Gretel“ auch am Staatstheater Nürnberg wieder aufgenommen. Regisseur Andreas Baesler versetzt das Märchen in einen bürgerlichen Salon des 19. Jahrhunderts, ohne dabei den Kern der Handlung zu verletzen. Eine spannende Inszenierung für Kinder und Erwachsene gleichermaßen: „Wie man Märchen und Moderne, Traum und Wirklichkeit zu einem intelligenten wie bewegenden Schau- und Hörstück erster Güte verbindet, das keinen Moment lang im Widerspruch zum Text und zur Musik steht: die Nürnberger machen es wieder vor“, war nach der Premiere im Nordbayerischen Kurier zu lesen. „Mächtiger Beifall für einen in doppeltem Sinne wunderbaren Abend, der vielleicht zu schön ist, um wirklich real zu sein. Hingehen.“

Team

Regie

Bühne (nach einem Konzept von Andreas Wilkens)

Kostüme

Licht

Licht (Nürnberg)

Chorleitung

Dramaturgie

Weitere Termine & tagesaktuelle Besetzung

Tagesaktuelle Besetzung am 19. Dezember 2018

Zusätzliche Informationen

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Fotos
Foto(s) © Jutta Missbach
Pressestimmen
bachtrack.com

"In der zauberhaften Illusion rückt der Wald noch weiter ins Kinderzimmer, vermischt sich immer mehr mit silbrig glänzenden Weihnachtsbäumen."

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