Staatstheater Nürnberg

Oper

Der Bar­bier von Se­vil­la - Il Bar­bie­re di Si­viglia

Oper von Gioacchino Rossini

Donnerstag, 13.12.2018

19:30 - 22:20 Uhr

19:00 Uhr Einführung

Opernhaus

Der Babier von Sevilla 01

Text von Cesare Sterbini nach der Komödie "Le Barbier de Séville ou La Précaution inutile" (1775) von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Wer wird Rosina für sich gewinnen können? Der alte geldgierige Doktor Bartolo? Oder doch der junge charmante Graf Almaviva? Mit einem virtuosen Intrigen- und Verkleidungsspiel sorgt der gewiefte Figaro – stadtbekanntes Faktotum, Barbier und Vertrauter des Grafen – dafür, dass am Ende auch die Richtigen zueinanderfinden. Gioacchino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ ist ein Paradestück für ein Belcanto-Ensemble und eine rasante Komödie.

Beschreibung

Mitreißende Ensembles, virtuose Koloraturen, eingängige Melodien, aberwitzige Finali – wie kaum eine andere Oper wurde Rossinis „Barbier von Sevilla“ zum Inbegriff der italienischen Opera buffa. Die Komik liegt hier nicht nur in der klassischen Komödiensituation, sondern auch und vor allem in der Musik selbst, die sich mehr als einmal über das Korsett der Handlung hinwegsetzt und ein verrücktes Eigenleben führt.

Das Libretto basiert auf dem ersten Teil der „Figaro“-Trilogie von Pierre-Auguste Caron de Beaumarchais und bedient ein uraltes, aber bewährtes Schema: Dr. Bartolo, ein in die Jahre gekommener Junggeselle (mit amouröser Vergangenheit, wie wir später in Mozarts „Figaro“ erfahren werden), hat es auf sein Mündel Rosina abgesehen und möchte sie heiraten. Davon will die junge Dame natürlich nichts wissen, schon gar nicht, seit ihr ein junger Mann unter dem Fenster schmachtende Ständchen bringt. Es ist der Graf Almaviva, der ein Auge auf Rosina geworfen hat und ihr als Student Lindoro Avancen macht. Da der misstrauische Bartolo Rosina aber stets gut bewacht und zudem ihr Musiklehrer Basilio gemeinsam mit Bartolo gegen Almaviva intrigiert, muss der Frisör Figaro her, der weniger damit beschäftigt ist, seinen Kunden die Haare zu schneiden, als vielmehr damit, die Informationen, die er dabei bekommt, gewinnbringend einzusetzen. Doch auch er braucht einige Anläufe – und musikalische Kapriolen –, bis das junge Paar schließlich zusammenfindet.

Rossini hatte seinen „Barbier“ unter großem Zeitdruck komponiert, nach eigenen Angaben benötigte er weniger als drei Wochen. Grund dafür waren die ewigen Streitereien mit der römischen Zensurbehörde, die jedes Libretto, das er ihr vorlegte, ablehnte. So griff er schließlich resigniert auf die „uralte“ „Figaro“-Komödie zurück. Was sich heute als Glücksfall ausnimmt, war damals eine hochbrisante Angelegenheit: Denn Rossini machte sich so zum direkten Konkurrenten des ungekrönten Königs der Opera buffa Giovanni Paisiello, der selbst einen „Barbier“ komponiert hatte. Dessen Anhänger nahmen es Rossini sehr übel, und so wurde die Uraufführung 1816 wurde zu einem geplanten Fiasko. Doch schon ab der zweiten Aufführung setzte sich die Rossinische Fassung durch – bis heute.

Termine und Besetzung

Besetzung am 13. Dezember 2018

Zusätzliche Informationen

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Fotos
Foto(s) © Ludwig Olah

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