Helena Köhne

 
Helena Köhne studierte Gesang am Hamburger Konservatorium bei Klaus Bülow und an der Universität der Künste Berlin bei Jutta Schlegel. Die Sängerin war Stipendiatin der Walter Kaminsky Stiftung und Halbfinalistin des Bundeswettbewerbes Gesang sowie Preisträgerin des Hanns Eisler Wettbewerbes für Interpretation zeitgenössischer Musik in der Ein-Frau-Oper "Swap" von Nicolai Zinke. An der Internationalen Bach Akademie (Ltg. Helmut Rilling) nahm sie an Meisterkursen bei Ingeborg Danz, sowie an szenischen Workshops mit Vera Nemirova an der Akademie der Künste in Berlin teil. Eine rege Konzerttätigkeit führte Helena Köhne mit Werken wie dem Weihnachtsoratorium, den Requien von Mozart und Schumann, Frank Martins „In Terra Pax“, verschiedenen Passionen in die Berliner Philharmonie, die Musikhalle Hamburg, die Oetkerhalle Bielefeld uvm. Mit Opern- und Operettenpartien ihres Fachs gastierte die Sängerin u.a. an der Neuköllner Oper und den Theatern in Brandenburg, Freiburg und Kassel sowie beim Opernfestival „Oper Oder-Spree“ darunter als die Czipra in „Der Zigeunerbaron“, die Gräfin Nowalska in „Der Bettelstudent“, die 3. Dame in Mozarts „Die Zaberflöte“, die Lucilla in Rossinis „La scala di seta“, die Fortuna in Madernas „Satyricon“ und die Ulrica in Verdis „Ein Maskenball“. Zuletzt verkörperte Helena Köhne die Mutter in der Braunfels Oper „Die Verkündigung“ am Pfalztheater Kaiserslautern, die Filipjewna in „Eugen Onegin“ und Alte Burja in „Jenufa“ am Theater Görlitz, die Adelaide in „Arabella“ und Marthe Schwertlein in „Faust“ am Nationaltheater Weimar. Die Altpartie in Mahlers 8. Sinfonie sang sie in der Berliner Philharmonie. Großen Erfolg hatte Helena Köhne auch als Filipjewna am Staatstheater Oldenburg, als Adelaide in „Arabella“ an der Oper Kiel, Annina in „La Traviata“ und Amme in „Boris Godunow“ am Staatstheater Wiesbaden und Adelaide in „Der Vogelhändler“ bei den Eutiner Festspielen. Als 3. Dame debutierte sie am Gran Teatre del Liceu Barcelona. Bereits 2016 war Helena Köhne als Weseners alte Mutter in „Die Soldaten“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu erleben, die sie nun auch in Nürnberg geben wird.

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In dieser Spielzeit:

Die Soldaten: (Weseners alte Mutter)