Banu Böke

Sopran 
Die deutsch-türkische Sopranistin Banu Böke studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Reri Grist und an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Klesie Kelly. Bereits während ihres Studiums erhielt sie ihr erstes Engagement an der Oper Köln. Dort gestaltete sie als Ensemblemitglied zwischen 1999 und 2004 viele Partien des lyrischen Sopranfachs, u.a. Pamina in „Die Zauberflöte“, Zerlina in „Don Giovanni“ und Sandrina in „La finta giardiniera“. Parallel zu ihrem Engagement an der Oper Köln schloss sie ihr Studium mit Auszeichnung ab und erweiterte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Gundula Janowitz und Montserrat Caballé. 2002 war sie 2. Preisträgerin beim Internationalen Gesangswettbewerb „Competizione dell’Opera“ in Dresden. Von 2007 bis 2014 gehörte sie zum Ensemble der Wuppertaler Bühnen und sang dort u.a. Gräfin Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“, Mimì in „La Bohème“, Alice Ford in „Falstaff“, Agatha in „Der Freischütz“, Rosalinde in „Die Fledermaus“, Roxane in „König Roger“ und die Titelpartie in „Arabella“. Gastengagements führten Banu Böke u.a. an die Oper Frankfurt (u.a. Pamina in „Die Zauberflöte“), das Aberdeen Festival (Governess in „The turn of the screw“), das Theater Münster (Minvera in „Il ritorno d’Ulisse in patria“) und an die Bayerische Staatsoper (Romilda in „Xerxes“ und 1. Dame in „Die Zauberflöte“). Banu Böke arbeitete mit Dirigenten wie Gerd Albrecht, Howard Arman, Harry Bicket, Ivor Bolton, Peter Ruzicka, Jeffrey Tate und Ralf Weikert zusammen und ist in der Spielzeit 2015/2016 am Staatstheater Nürnberg engagiert.

Website

In dieser Spielzeit: