Die Jüdin - La Juive

Montag, 14.03.2016 von 19:30 - 22:40 Uhr, Opernhaus
Mit freundlicher Unterstützung:
Oper in fünf Akten von Fromental Halévy
: Text von Eugène Scribe
: In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
: Koproduktion mit der Opéra de Nice
19.00 UHR OPERNFÜHRER LIVE
Zum letzten Mal
Jacques Fromental Halévys „Die Jüdin“ ist eine der erfolgreichsten Opern des 19. Jahrhunderts, die seit einigen Jahren ihre Renaissance erlebt. Im mittelalterlichen Konstanz liebt die Jüdin Rachel den jungen Mann Samuel. Sie weiß nicht, dass dieser in Wahrheit der christliche Reichsfürst Léopold und bereits verheiratet ist. Nur ihr Vater, der Goldschmied Éléazar, weiß, dass Rachel keine Jüdin, sondern die Tochter des mächtigen Kardinals Brogni ist, der die Söhne Éléazars einst als Ketzer hatte hinrichten lassen. Rachels verbotene Liebe wird entdeckt, und beiden Liebenden droht die Hinrichtung. Éléazar steht vor einer schwierigen Entscheidung: Soll er die Identität seiner Ziehtochter aufdecken, um sie zu retten, oder opfert er sie für die Rache an seinem Erzfeind Brogni? Der Komponist Halévy, dessen Vater aus Fürth nach Frankreich ausgewandert war, kannte die Geschichte jüdischer Unterdrückung in einer christlichen Gesellschaft aus eigener Erfahrung und hat mit der Figur des Éléazar einen zutiefst zwiespältigen Helden geschaffen.
Das Staatstheater Nürnberg setzt mit „Die Jüdin“ die Beschäftigung mit der Grand opéra nach „Moses und Pharao“, „Wilhelm Tell“ und „Die Hugenotten“ fort. Gabriele Rechs Inszenierung, die im Frühjahr 2015 bereits in Nizza zu sehen war, konzentriert sich ganz auf die schicksalhafte Begegnung von Menschen. ... [mehr]

Besetzung

: Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
: Inszenierung: Gabriele Rech
: Bühne: Dieter Richter
: Kostüme: Gabriele Heimann
: Chor: Tarmo Vaask
: Dramaturgie: Kai Weßler


Tagesaktuelle Besetzung : 14.03.2016

Guido Johannes Rumstadt (Musikalische Leitung), Banu Böke (Prinzessin Eudoxie, Nichte des Kaisers), Leah Gordon (Rachel, Eléazars Tochter), Luca Lombardo (Der Jude Éléazar), Nicolai Karnolsky (Kardinal Brogni, Präsident des Konzils), Uwe Stickert (Léopold, Reichsfürst), Kay Stiefermann (Ruggiero, Schultheiß der Stadt Konstanz), Jens Waldig (Albert, Feldwebel ), Chool Seomun (Ein Offizier des Kaisers), Staatsphilharmonie Nürnberg, Chor des Staatstheater Nürnberg, Extrachor des Staatstheater Nürnberg