Staatstheater Nürnberg
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Opera

Turing (world pre­mie­re)

Opera by Anno Schreier

Sunday, 05/02/2023

07.00 PM - 09.15 PM

with one break

Performance

06.30 PM Introduction (in German)

Opernhaus

Turing-khp-375 header

Libretto by Georg Holzer

In German with German and English surtitles

Commissioned by the Staatstheater Nürnberg, with funding from the Ernst von Siemens Music Foundation

Live aus dem Staatstheater Nürnberg auf BR-KLASSIK

Only recently has the public perception of Alan Turing been revised and shown him to be a tragic hero of the 20th century. Turing, the mathematician who paved the way for the invention of the computer, who cracked the German codes and was instrumental in determining the outcome of the Second World War – before being driven to commit suicide on account of his homosexuality. In his latest opera Anno Schreier relates the story of the difficult rise and undeserved fall of a genius who never felt at home in a world that he helped to save.

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Press reviews
Bayerischer Rundfunk

Martin Platz in der Titelrolle gelingt eine einfühlsame und bewegende Charakterstudie. (...) Auch Emily Newton als leidgeprüfte Lebensgefährtin Joan ist bemerkenswert aufrichtig und glaubwürdig, vollkommen unhysterisch. Auch alle anderen Solisten und der enorm geforderte, äußerst bewegliche Chor machten ihre Sache außerordentlich gut. Eine Uraufführung mit Unterhaltungsqualität, das ist selten, das ist eine Herausforderung: Das Staatstheater Nürnberg hat sie gemeistert. Unterhaltsam (...) und ungemein erfolgreich. Kommt selten vor, dass das Publikum bei einer Uraufführung heutzutage ehrlich begeistert ist und nicht nur höflich klatscht.

Peter Jungblut, BR 24

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Turing“ berührt (…) Themen, die derzeit aktuell sind: zunehmendes Unbehagen an den Verwerfungen der Digitalisierung sowie die Erkenntnis, dass auch in vielen europäischen Staaten bis vor kurzem sexuelle Selbstverwirklichung und Diversität mit übelsten Mitteln unterdrückt wurden - oder noch werden. Damit steht diese neue Oper voll in der Gegenwart. Und dass sie am Ende einhellig und lange bejubelt wurde, ist ein gutes Zeichen.

Thomas Heinold, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

Klassik Info

„Das Mechanische der Minimal Music passt bestens zu einem Mann, der in der Welt der Zahlen besser zuhause war als im Menschenleben. (...) Ein Drumset, zahlreiche Perkussionsinstrumente und ein Synthesizer zeichnen das Weben von Algorithmen ebenso sinnlich nach wie das Wüten menschlicher Leidenschaften. Bei den Philharmonikern unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt läuft die Maschine wie geschmiert. (...) Treibende Kraft ist auch der Chor, von Tarmo Vaask nicht nur auf Brillanz, sondern auch auf Textverständlichkeit getrimmt. (...) Die Themen sind hochaktuell, die Geschichte ist raffiniert erzählt, die Musik reißt das Publikum mit – Anno Schreiers neue Oper war ein großer Erfolg. Hoffentlich präsentieren nun auch andere Intendanten dieses überzeugende Stück ihrem Publikum.“

Bernd Feuchtner, Klassik Info

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Schreier gelingt mit seinem neuesten Werk (...) ein Spannungsbogen, der vom Grotesken bis zum Pathetischen reicht, das durch seine vielfältigen Allusionen zwar gebrochen ist – aber zugleich ergreift. (...) Glänzend in Nürnberg der leichte, britisch-tenoral gefärbte Turing von Martin Platz, überzeugend die drei Damen (Andromahi Raptis als Madame KI, Emily Newton als Joan, Almerija Delic als Mrs. Turing), wuchtig der mit Zigarre auftretende Churchill von Nicolai Karnolsky. (...) Ein Glücksfall war offenbar die Zusammenarbeit Schreiers mit seinem Librettisten, der im ständigen Austausch mit dem Komponisten genau die von Giuseppe Verdi geforderten „parole sceniche“ lieferte, die die Musik braucht. (...) In Nürnberg gab es für das Werk enthusiastischen Applaus.“

Klaus Heinrich Kohrs, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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