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OPER

Stefan Huber

Regisseur

Stefan Huber wurde in Zürich geboren und an der Hochschule für Musik und Theater in Bern zum Schauspieler ausgebildet. Bereits während seines Studiums wurde er für die Rolle des Tony in „West Side Story“ ans Pfalztheater Kaiserslautern verpflichtet. Sein erstes Fest-Engagement führte ihn für drei Jahre ans Stadttheater Aachen. Dort spielte er neben vielen anderen Rollen den Oswald in Ibsens „Gespenster“ und die Titelrolle in Shakespeares „Hamlet“. Ein Engagement ins deutschsprachige Original-Ensemble des Musicals „Les Misérables“ brachte ihn an die Vereinigten Bühnen Wien, wo er auch im Musical „Elisabeth“ mitwirkte.
Sein Debüt als Regisseur gab Stefan Huber mit dem Musical „Linie 1“, darauf folgten u.a. Klassiker wie „Anatevka“, „Cabaret“, „La Cage Aux Folles“, „Kiss, me Kate!“, „My Fair Lady“, „West Side Story“, die Schweizer Erstaufführungen von „Grease“ und Andrew Lloyd Webbers „Aspects Of Love“, sowie die deutschsprachigen Erstaufführungen von „Victor Victoria“ und Gershwins „Crazy For You“, jeweils in eigener Übersetzung. Mit qualitativ hochwertig inszenierten Revivals von „Anything Goes“, „Funny Girl“, „Silk Stockings“, „Sweet Charity“ oder „Sunset Boulevard“ (Da Capo-Musical Award für beste Regie) wird Stefan Huber zu einem der führenden Musical-Regisseure im gesamten deutschsprachigen Raum. Einen Namen als Regisseur, Stückentwickler und Autor neuer Schweizer Musicals machte sich Huber mit den Uraufführungen von „Heidi 1 + 2“, „Die Schweizermacher“, „Gotthelf“ und „Io Senza Te“. Letzteres wurde mit dem Prix Walo für die beste Theaterproduktion ausgezeichnet. Daneben ist er regelmäßig als Regisseur für Schauspiel, Operette und Oper tätig.

Als Regisseur und Autor schrieb er zusammen mit dem Musiker Michael Frei die Eigenkreationen „Pepper!“, „A Day on Abbey Road“ und „White - The Album! The Beatles! 1968!“, mit denen er die Kult-Alben der Fab Four theatralisch auf die Bühne brachte. Mit dem Musiker Kai Tietje schrieb und inszenierte er die Spoliansky-Revue „Heute Nacht oder nie“ im Auftrag der Komischen Oper Berlin. Ein großer Erfolg war dort seine Neuinszenierung der Operette „Clivia“ mit den Geschwistern Pfister, mit denen er wiederholt zusammenarbeitet.

Große Anerkennung erlangte Hubers vielbeachtete Inszenierung des Musicals „Titanic“ bei den Bad Hersfelder Festspielen 2017.