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Stefan Dohr
Solist (Gast)
Stefan Dohr studierte in Essen und Köln, bevor er mit 19 Jahren Solohornist im Frankfurter Opernhaus und Museumsorchester wurde. Engagements beim Bayreuther Festspielorchester, im Orchestre Philharmonique de Nice und beim Deutschen Sinfonieorchester Berlin folgten. Seit 1993 ist Stefan Dohr Solohornist der Berliner Philharmoniker.
Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Bernhard
Haitink, Christian Thielemann, Ingo Metzmacher und Daniel Harding sowie
mit Claudio Abbado.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kammermusik, die er nicht nur mit seinen Kollegen der Berliner Philharmoniker in verschiedenen Ensembles pflegt, sondern auch als Kammermusikpartner von Maurizio Pollini, Lars Vogt, Kolja Blacher, Ian Bostridge und anderen.
Er ist gern gesehener Gast verschiedener Kammermusikfestivals und war als Gastprofessor an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin, an der Herbert von Karajan–Akademie sowie bei verschiedenen Meisterkursen als Pädagoge tätig. Neben den klassischen und romantischen Hornkonzerten von Mozart, Haydn und Strauss gilt sein Interesse auch den zeitgenössischen Werken von Ligeti, Knussen und Kirchner.
Im März 2008 hat er ein für ihn geschriebenes Hornkonzert von Herbert Willi im Wiener Musikverein uraufgeführt. Im Juli 2008 folgte in Tokyo die japanische Erstaufführung des Werkes.
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