Richard Decker
Sänger (Gast)

Richard Decker wurde in Pennsylvania geboren. Noch während seines Studiums 1984–1986 an der Manhattan School of Music debütierte der Tenor als Tamino in einer Produktion der Bronx Opera. Erste Engagements in Europa führten Richard Decker bald an die Oper Zürich und 1986 an das Staatstheater Saarbrücken. Ab 1990 vollzog er über Partien wie Max („Der Freischütz“), Desportes („Die Soldaten“ von B. A. Zimmermann), Alwa („Lulu“) und Erik („Der fliegende Holländer“) allmählich den Wechsel zum Heldentenorfach, in dem er heute international gefragt ist. Vor allem mit den Wagner-Partien Tristan, Parsifal und Walther von Stolzing („Die Meistersinger von Nürnberg“), aber auch als Otello, Florestan („Fidelio“) oder Bacchus („Ariadne auf Naxos“) u. a. gastierte er in zahlreichen Opernhäusern und Konzertsälen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Argentinien, Singapur, den USA und Großbritannien. Kürzlich ist eine Aufnahme des „Parsifal“ des Teatro La Fenice di Venezia bei Dynamic sowie eine Einspielung von „Tristan und Isolde“ bei Arthaus erschienen.

In der aktuellen Spielzeit in:

TANNHÄUSER als Tannhäuser

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