Ezio
Samstag, 21.07.2012 16:00 Uhr, Externer Spielort : PREMIERE : GLUCK-OPERN-FESTSPIELE

Oper von / Opera by Christoph Willibald Gluck

Prager Fassung 1750

Szenische Erstaufführung seit der Uraufführung / Scenic first performance of the Prague version of 1750

Veranstaltungsort / Venue: Parkhaus Theater

Mit Musikern der Accademia Bizantina, der Neuen Nürnberger Ratsmusik und der Hochschule für Musik /
With musicians of the Accademia Bizantina, the Nuremberg Collegium Music and the Nuremberg Conservatory of Music

Fotos © Jutta Missbach


• Musikalische Leitung: Nicola Valentini
• Inszenierung: Andreas Baesler
• Kostüme: Ulli Kremer
• Rauminstallation: Lilith-Marie Cremer
• Rauminstallation: Hermann Feuchter
• Dramaturgie: Johann Casimir Eule

Tagesaktuelle Besetzung:
Judita Nagyová (Ezio - Sänger), Leah Gordon (Fulvia - Sängerin), Heidi Elisabeth Meier (Onoria - Sängerin), Leila Pfister (Valentiniano - Sängerin), Martin Platz (Massimo - Sänger), Felix Axel Preißler (Ezio - Schauspieler), Rebecca Kirchmann (Onoria - Schauspielerin ), Timo Wenzel (Valentiano - Schauspieler), Ksch. Jochen Kuhl (Massimo - Schaupieler), Gerd Beyer (Varo - Schauspieler)


Zum Inhalt:
Im Zentrum der Gluck-Opern-Festspiele 2012 steht die szenische Wiederaufführung des Gluck’schen Frühwerks „Ezio“ aus dem Jahre 1750. Zu Recht wird diese Oper, die Gluck noch auf ein Libretto Pietro Metastasios komponierte, als ein Vorbote neuer Musikdramatik apostrophiert. Eine Komposition, die selbst Christoph Willibald Gluck derart am Herzen lag, dass er sie 13 Jahre später noch einmal überarbeitete, um sie 1764 am Wiener Burgtheater erneut zu Gehör zu bringen.

Die Oper erzählt das Drama des römischen Feldherrn Aetius (Ezio), der zwar den Hunnenkönig Attila auf den katalaunischen Feldern besiegte, daheim in Rom aber in das gefährliche Netz einer politisch-amourösen Intrige gerät. Die Librettovorlage von Metastasio wurde von mehreren Komponisten vertont, darunter von Georg Friedrich Händel und Nicollò Jomelli. Jomellis Komposition wurde 1749 im Schloß Schönbrunn in Wien uraufgeführt – und Glucks „Ezio“ kann als direktes Konkurrenzunternehmen der mit Wien rivalisierenden Prager verstanden werden … Blickt man auf die Musikgeschichte und die spätere Aufführung der Wiener Fassung des Gluck‘schen „Ezio“ muss man wohl davon ausgehen, dass der Meister aus Erasbach den Sieg davongetragen hat.

Der international renommierte Regisseur Andreas Baesler, der während der vergangenen Gluck-Opern-Festspiele bereits an Projekt „orpheus@felsen.gaenge“ in den Felsenkellern beteiligt war, wird „Ezio“ inszenieren und überträgt in einer gekürzten Fassung für Schauspieler und Sänger das römische Intrigenspiel in die raue Endzeitwelt von Motorradgangs und Bandenkriegen. Die Musikalische Leitung obliegt Nicola Valentini, Assistent des renommierten Spezialisten für Alte Musik Ottavio Dantone, es spielt ein Orchester mit Spezialisten für Alte Musik der Accademia Bizantina, der Neuen Nürnberger Ratsmusik und Studierenden der Hochschule für Musik Nürnberg. Das Ensemble ist mit Solisten sowie Schauspielern des Staatstheater-Ensembles und Gästen hochkarätig besetzt.

***

For the first time since its original first performance in Prague in 1750, International Gluck Opera Festival is showing the original version of Gluck’s opera „Ezio” – a work which already counts as a precursor of a new kind of musical drama. The opera tells the story of the Roman general Ezio, who is able to defeat Attila, the king of the Huns, but who is involved in the perilous net of political/amorous intrigues at home in Rome. The internationally-renowned director Andreas Baesler has his public involved immediately in the intrigues of this opera.


Termine:


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