Wilhelm Tell - Guillaume Tell
Mittwoch, 04.04.2012 19:30 - 23:00 Uhr, Opernhaus

Opéra von Gioacchino Rossini

Text von Victor-Joseph Etienne de Jouy und Hippolyte Louis Florent Bis nach dem Schauspiel „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller und der Erzählung „Guillaume Tell ou La Suisse libre“ von Jean Pierre Claris de Florian

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Aufführungsfotos © Ludwig Olah


• Musikalische Leitung: Sebastian Kennerknecht
• Inszenierung: Elisabeth Stöppler
• Bühne: Hermann Feuchter
• Kostüme: Nicole Pleuler
• Chor: Tarmo Vaask
• Dramaturgie: Sonja Westerbeck

Tagesaktuelle Besetzung:
Nicolai Karnolsky (Gessler), Philip Carmichael (Rodolphe), Martin Berner (Guillaume Tell), Taehyun Jun (Walther Furst / Leuthold), Uwe Stickert (Arnold Melcthal), Vladislav Solodyagin (Melcthal), Leah Gordon (Mathilde), Leila Pfister (Hedwige), Michaela Maria Mayer (Jemmy ), Martin Nyvall (Ruodi)


Zum Inhalt:
Der Freiheitskampf eines ganzen Volkes steht im Mittelpunkt der letzten Oper des italienischen Komponisten Gioacchino Rossini. 1829, zwischen europaweiter Restauration und dem Aufbruch in nationale Revolutionen, hat Rossini ein Werk geschrieben, das mit dem Kampf der Schweizer gegen die Habsburgische Besatzung exemplarisch den europaweiten Drang nach nationaler Unabhängigkeit und Freiheit auf die Bühne bringt. Rossini übernimmt die Handlung aus dem „Wilhelm Tell“-Drama Friedrich Schillers, in dem der Rütlischwur und Tells berühmtes Armbrustschießen ebenso erzählt werden wie die Liebe des jungen Arnold zu der Habsburgerprinzessin Mathilde, die aus Liebe die Seiten wechselt. Der eigentliche Protagonist der Oper ist jedoch der Chor und damit zum ersten Mal in der Operngeschichte ein Kollektiv. Patriotische Idee und Naturgefühl, das sind die beiden Pole, zwischen denen sich Rossinis Musik bewegt. Unmittelbar bevor sich Rossini aus dem Musikleben zurückzog, hat er in „Wilhelm Tell“ seine bis dahin anspruchsvollste und ausgefeilteste Partitur vorgelegt. Nichts beschreibt dies besser als das zeitgenössische Bonmot: drei Akte der Oper stammten von Rossini selbst – und der zweite Akt vom lieben Gott persönlich …

Inszeniert wird Rossinis letzte Oper von der jungen Regisseurin Elisabeth Stöppler, die u. a. mit ihren Arbeiten an der Dresdener Semperoper nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hat.

Mit freundlicher Unterstützung von Palazzetto Bru Zane – Centre de musique
romantique française, Venedig

Live-Übertragung der Premiere auf BR-Klassik


Termine:


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