Die Csárdásfürstin
Mittwoch, 11.05.2011 20:00 - 22:35 Uhr, Opernhaus : WIEDERAUFNAHME

Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán

Aufführungsfotos: © Karen Stuke


• Musikalische Leitung: Christian Reuter, Andreas Paetzold
• Inszenierung: Ricarda Regina Ludigkeit
• Bühne: Rainer Sinell
• Kostüme: Marie-Luise Walek
• Choreinstudierung: Edgar Hykel
• Dramaturgie: Judith Debbeler

Tagesaktuelle Besetzung:
Sebastian Dominik (Leopold Maria von und zu Lippert Weylersheim), Vera Schweiger/Teresa Erbe (Anthilte, seine Frau), Kurt Schober (Edwin Ronald, beider Sohn), Melanie Hirsch (Komtesse Stasi, Nichte des Fürsten), Kalle Kanttila (Graf Boni Káncsiánu), Sybille Witkowski/Vera Wenkert (Sylva Varescu), Erik Raskopf (Eugen von Rohnsdorff ), Rainer Zaun (Feri von Kerekes, genannt Feri bácsi), Ferenc Babari/Alexander Duma (Zigeunerprimas), Dariusz Siedlik/Tobias Link (Von Endrey), Timothy Hamel (Von Vihar), Angelika Straube (Aranka), Kerstin Geitner (Cleo), Adolf Pivernetz (Metternich), Hartmut Schmiedner (Schwaiger), Franziska Kern (Juliska)





Zum Inhalt:
„Untergang im Csárdásrausch und Walzertaumel“ könnte das Motto der Wiener Operette zur Zeit der Décadence lauten, als die altehrwürdigen Wertvorstellungen der k.u.k.-Monarchie langsam zugrunde gingen. Wie der Titel schon andeutet, ist Emmerich Kálmáns wohl populärste Operette „Die Csárdásfürstin“ im Milieu der Budapester Varietés und Nachtlokale angesiedelt, wo man sich dem frivolen Amüsement hingibt, um die allgemeine Untergangsstimmung zu ignorieren. „Die Csárdásfürstin“ wurde wohl nicht zuletzt deshalb gleich nach der Uraufführung 1915 zum Welterfolg.

Aber natürlich kommen auch alle anderen Momente nicht zu kurz, die für eine würdige Vertreterin der jüngeren Wiener Operette unentbehrlich sind: Die Liebe zwischen der Chansonnette Sylva und dem jungen Fürsten Edwin wird bedroht durch die Pläne seines Vaters Leopold von und zu Lippert-Weylersheim, der als Vertreter alter Standesvorstellungen auf Edwins Verlobung mit der Komtesse Stasi besteht. Inszenierte Missverständnisse und ein dadurch bedingter Partnertausch sind vorprogrammiert. Der Blick nach fernen Ländern und das allgegenwärtige Militär dürfen ebenfalls nicht fehlen. Der Komponist liefert dazu gepfefferte ungarische Folklore, süßselige Liebesduette und champagnertrunkene Walzerklänge. Ein herrliches Spektakel von feurigem Temperament und morbidem Charme ist garantiert!



Termine:
Mittwoch, 11.05.2011 20:00 Uhr

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