Die Zauberflöte
Samstag, 14.11.2009 19:30 - 22:30 Uhr, Opernhaus : PREMIERE

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Aufführungsfotos: © Ludwig Olah


• Musikalische Leitung: Christof Prick
• Choreographie und Inszenierung: Laura Scozzi
• Bühne: Natacha Le Guen de Kerneizon
• Kostüme: Jean-Jacques Delmotte
• Choreinstudierung: Edgar Hykel
• Videoprojektionen: Stéphane Broc
• Lichtdesign: Marie-Hélène Pinon
• Dramaturgie: Judith Debbeler

Tagesaktuelle Besetzung:
Tilman Lichdi (Tamino), Kurt Schober (Sprecher, 1. Priester), Kalle Kanttila (2. Priester), Sybille Witkowski (Erste Dame der Königin), Anna Lapkovskaja (Zweite Dame der Königin), Teresa Erbe (Dritte Dame der Königin), You Mi Han (1. Knabe), Friederike Mauß (2. Knabe), Melih Tepretmez (Papageno), Melanie Hirsch (Papagena), Richard Kindley (Monostratos), Martin Nyvall (Erster Geharnischter), Daeyoung Kim (Zweiter Geharnischter)




Zum Inhalt:
Tamino wird von der Königin der Nacht in das Reich Sarastros entsandt, der ihre Tochter Pamina entführt hat. Zusammen mit dem sinnenfreudigen Papageno und mit Hilfe einer Zauberflöte will er Pamina, in die er sich beim Anblick eines Bildes unsterblich verliebt hat, aus den Händen des vermeintlich bösen Herrschers befreien. Doch Taminos Auffassung dessen, was gut und was böse, wer Freund und wer Feind ist, gerät gründlich durcheinander, als Sarastros Palast sich als mystischer Tempel entpuppt, in dem dieser sich zusammen mit seinem priesterlichen Männerbund einem ägyptischen Götterkult verschrieben hat. Er fordert Tamino auf, sich einer rituellen Einweihungsprüfung zu unterziehen – was wiederum die Königin der Nacht zur Weißglut bringt.

"Die Zauberflöte", 1791 in Wien uraufgeführt, steht in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberoper aus dem 18. Jahrhundert. Ihre vielschichtige Mischung aus phantastischen Handlungselementen, barockem Maschinenzauber und europäischem, orientalischem wie mystisch-metaphysischem Gedankengut hat sie zu einem der beliebtesten Stücke im gesamten Opernrepertoire gemacht. Vielschichtig ist insbesondere auch die Musik Mozarts, der die Naturwesen Papageno und Papagena durch volkstümlich-liedhafte Gesänge charakterisiert und den feierlichen Chorälen der Priester ebenso kontrastreich gegenüberstellt wie den leidenschaftlichen Koloraturarien der wütenden Königin der Nacht.

Inszenieren wird Mozarts "Zauberflöte" die Regisseurin und Choreographin Laura Scozzi, die in Nürnberg die vergangene Spielzeit mit ihrer temporeichen und humorvollen Interpretation der Berlioz-Oper "Benvenuto Cellini" eröffnet hat.
Koproduktion mit der Opéra National de Bordeaux



Termine:
Sonntag, 17.10.2010 19:00 UhrDonnerstag, 28.10.2010 19:30 UhrSamstag, 30.10.2010 19:30 UhrFreitag, 03.12.2010 19:30 UhrSonntag, 05.12.2010 19:00 UhrFreitag, 10.12.2010 19:30 UhrDonnerstag, 23.12.2010 19:30 UhrSamstag, 08.01.2011 19:30 Uhr

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