Laura Scozzi

Inszenierung, Choreographie 
Laura Scozzi
Die gebürtige Mailänderin Laura Scozzi sammelte seit ihrer Kindheit Erfahrungen vom klassischen bis zum zeitgenössischen Tanz, vom Jazz bis zum Stepptanz. Sie studierte an der Accademia d`Arte Drammatica in Rom und an der École du Mimodrame Marcel Marceau, Paris, daneben auch Soziologie, und experimentierte mit Fotografie. 1994 gründete Laura Scozzi die Compagnie Opinioni in Movimento, für die sie eigene Stücke choreographierte und inszenierte. Sie choreographierte 2000 „Unter Donner und Blitz“ an der Opéra Bastille (Inszenierung Coline Serreau), 2001 für das Ballett des Grand Théâtre Genf „La Dolce Vita“, 2002 für die Opéra National de Paris „Die Sieben Todsünden“ von Weill/Brecht und 2003 für das Junior Ballett von Cannes „Mes relations avec les hommes n’ont jamais été très claires“. Laura Scozzi wurde u.a. 1995 beim VIII. Grand Prix Vidéo Danse ausgezeichnet. Bekannt wurde sie durch ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Laurent Pelly. Mit Pelly hat sie u.a. „Platée“ von Rameau an der Opéra Garnier, in Anvers, Genf, Bordeaux und Montpellier, „La belle Hélène“ von Offenbach am Théâtre du Châtelet Paris und in Santa Fé, „La Périchole“ von Offenbach an den Opern in Marseille, Nancy und Montpellier, „La vie Parisienne“ an der Opéra National de Lyon, „La Grande Duchesse de Gerolstein“ von Offenbach am Théâtre du Châtelet, „La fille du régiment“ von Donizetti an der Royal Opera Covent Garden, London herausgebracht. Letztgenannte Produktion ging 2007 an die Wiener Staatsoper und 2008 an die Metropolitan Opera, New York. 2012 realisierte sie für das Théâtre du Capitole de Toulouse „Les Indes galantes“ von Jean-Philippe Rameau. Diese Produktion war in der Spielzeit 2013/2014 an der Opéra National de Bordeaux zu sehen. Am Staatstheater Nürnberg inszenierte und choreographierte Laura Scozzi Berlioz’ „Benvenuto Cellini“, „Die Zauberflöte“ und „Orpheus in der Unterwelt“. Für ihre Inszenierung am Staatstheater Nürnberg - „Die Reise nach Reims“ - wurde die Künstlerin mit einer Nominierung für den Theaterpreis DER FAUST bedacht.

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In dieser Spielzeit:

Die Zauberflöte: (Inszenierung und Choreographie)