Christian Heller

Viola 
Christian Heller
Was lieben Sie am meisten an Ihrem Beruf?
Ich liebe an meinem Beruf die Abwechslung: Musik ist eine so weitgespannte Kunst, dass ich mich freue, in diesem Orchester neben Oper, Operette und Musical auch Symphoniekonzerte zu spielen. Ein besonderes „Bonbon“ ist für mich seit meinem Studium am Mozarteum in Salzburg die Kammermusik. Während ich im Orchester mit zehn netten KollegInnen eine Stimme teile, kann ich in der Kammermusik eigene Vorstellungen verwirklichen und mein instrumentales Können verfeinern. Das tut auch dem Orchesterklang gut…So spiele ich im Ensemble ALLEGRA, einem besonderen Quartett mit Oboe und Streichtrio, und in der Neuen Nürnberger Ratsmusik mit historischen Instrumenten. Nicht zuletzt engagiere ich mich im Vorstand des Fördervereins „Philharmonie“, der eine eigene Kammermusikreihe veranstaltet.

Was war bisher die größte Herausforderung in Ihrem Beruf?
Meine größte Herausforderung hier am Opernhaus waren 2014 mehrere Aufführungen von Meyerbeers Oper „Les Hugenots“ als Viola d´amore-Solist der großen Raoul-Arie.

Haben Sie einen Lieblingsspruch oder ein Lebensmotto?
Mein Motto nach Eugen Roth:
Ein Mensch möcht erste Geige spielen,
jedoch, das ist der Wunsch von vielen,
sodass sie gar nicht jedermann,
selbst, wenn er´s könnte, spielen kann!
Doch auch Bratsche ist für den, der´s kennt,
ein wunderschönes Instrument!


Foto © Ludwig Olah

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In dieser Spielzeit:

Vier und Vier gewinnt - 4. Kammerkonzert: (Violen)